Beim Haustürvergleich stehen sich heute vor allem zwei Werkstoffe gegenüber: Aluminium und Stahl. Beide erreichen inzwischen sehr ähnliche Dämmwerte - der Unterschied liegt bei Sicherheit, Farbauswahl und Preis. Wir stellen beide Bauarten mit echten Produktdaten gegenüber, damit Sie schnell zur richtigen Entscheidung kommen.


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Sie kommen bei der Entscheidung nicht weiter? Schicken Sie uns Ihre Türanfrage - nennen Sie uns Ihre Maße und Vorstellungen, wir schlagen Ihnen die passende Tür vor.

Aluminium und Stahl im direkten Vergleich

Die Daten stammen aus unseren meistverkauften Modellen: der Basic-Thermo von Steinau (Aluminium) und der Thermo65 von Hörmann (Stahl).

  Aluminium
Steinau Basic-Thermo
Stahl
Hörmann Thermo65
Wärmedämmung U-Wert 0,80 W/(m²·K) U-Wert 0,87 W/(m²·K)
Einbruchschutz RC3 serienmäßig - ohne Aufpreis Mehrfachverriegelung serienmäßig, RC2 optional
Türblatt thermisch getrennt, flügelüberdeckend innen und außen 65 mm, thermisch getrennt, flächenbündig innen und außen
Farbauswahl 8 Farben und Oberflächen 16 Vorzugsfarben + 5 Decograin-Oberflächen
Öffnungsrichtung nur nach innen öffnend nach innen und außen möglich
Seitenteil / Oberlicht auf Anfrage optional erhältlich
Garantie 10 Jahre Sicherheitsversprechen 5 Jahre Herstellergarantie
Preisniveau €€€ €€

Die Kurzfassung: Bei der Dämmung nehmen sich beide fast nichts. Aluminium punktet mit serienmäßiger RC3-Sicherheit und längerer Garantie, Stahl mit größerer Farbauswahl, flexibler Öffnungsrichtung und einem deutlich niedrigeren Preis.

Aluminium-Haustüren im Detail

Haustürvergleich - Aluminium-Haustür Basic-Thermo mit RC3 von Steinau.

Aluminium ist formstabil: Es quillt nicht bei Nässe, schwindet nicht bei Trockenheit und verzieht sich auch bei dunklen Farben in praller Sonne nicht. Die pulverbeschichtete Oberfläche ist wetterfest, UV-beständig und muss nie gestrichen werden - ein feuchtes Tuch genügt.

Das stärkste Argument ist aber die Sicherheit: Die Basic-Thermo ist ab Werk nach RC3 geprüft. Diese Widerstandsklasse kostet bei vielen Herstellern deutlichen Aufpreis - hier ist sie im Grundpreis enthalten.

Vorteile:

  • Höchster Dämmwert im Vergleich (0,80 W/(m²·K))
  • RC3-Einbruchschutz serienmäßig
  • Formstabil, korrodiert nicht, kein Streichen nötig
  • 10 Jahre Sicherheitsversprechen von Steinau
  • Recyclingfähig

Nachteile:

  • Höhere Anschaffungskosten
  • Nur nach innen öffnend lieferbar
  • Kleinere Farbauswahl als bei Stahl

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Stahlhaustüren im Detail

Haustürvergleich - Stahlhaustür Hörmann Thermo65 mit 65 mm Türblatt.

Stahl ist extrem widerstandsfähig - gegen mechanische Belastung ebenso wie gegen Wind und Wetter. Die hohe Windlaststabilität und Luftundurchlässigkeit machen Stahlhaustüren besonders für exponierte Lagen interessant.

Das 65 mm starke, thermisch getrennte Türblatt der Thermo65 erreicht einen U-Wert von 0,87 W/(m²·K) - damit liegt sie fast gleichauf mit Aluminium, kostet aber deutlich weniger. Serienmäßig sind eine einbruchhemmende Mehrfachverriegelung und eine Sicherungsleiste auf der Bandseite gegen Aushebeln verbaut, auf Wunsch ist die Tür auf RC2 aufrüstbar.

Vorteile:

  • Bestes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Sehr gute Dämmwerte (0,87 W/(m²·K))
  • Extrem widerstandsfähig und langlebig
  • Größte Farbauswahl: 16 Vorzugsfarben und 5 Decograin-Oberflächen
  • Nach innen und außen öffnend lieferbar
  • Seitenteil und Oberlicht optional

Nachteile:

  • RC2 nur gegen Aufpreis, RC3 nicht verfügbar
  • Rohstoffintensiver Herstellungsprozess

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Welche Haustür passt zu mir?

Wenn Sie sich nach dem Haustürvergleich noch nicht sicher sind, hilft dieser Schnellcheck:

  • Einbruchschutz hat oberste Priorität? → Aluminium mit RC3 serienmäßig
  • Das Budget ist der entscheidende Faktor? → Stahl, bei nahezu gleichem Dämmwert
  • Die Tür soll nach außen öffnen? → Stahl, Aluminium bietet das nicht
  • Sie haben eine bestimmte Wunschfarbe? → Stahl mit 16 Farben und 5 Decograin-Oberflächen
  • Sie brauchen Seitenteil oder Oberlicht? → Stahl, dort serienmäßig konfigurierbar
  • Niedrigenergiehaus oder Förderantrag? → Aluminium mit dem besten U-Wert
  • Exponierte Lage mit viel Wind und Wetter? → beide geeignet, Stahl besonders windlaststabil

Warum wir Holz und Kunststoff nicht mehr führen

Früher gehörten auch Holz- und Kunststoffhaustüren zum Standardsortiment. Beide haben Nachteile, die sich in der Praxis nicht wegdiskutieren lassen:

Holz sieht hochwertig aus, dämmt gut und ist ökologisch unbedenklich. Aber: Der Naturbaustoff ist nicht witterungsbeständig. Ohne regelmäßiges Nachstreichen und Lasieren leidet die Oberfläche - und damit die Lebensdauer. Dieser Pflegeaufwand wird beim Kauf oft unterschätzt.

Kunststoff ist die günstigste Variante, hat aber die geringste Stabilität. Ohne umlaufenden Stahlkern kann sich die Tür verziehen, die konstruktiven Schwachpunkte liegen bei den Eckverbindungen. Dazu kommen ein schlechterer Schallschutz und mögliche Verfärbungen, wenn sich über die Jahre Feinstaub ins Material einbrennt.

Deshalb setzen wir heute konsequent auf Aluminium und Stahl - die beiden Werkstoffe, die bei Dämmung, Sicherheit und Langlebigkeit dauerhaft überzeugen.

Haustürvergleich abgeschlossen - wie geht es weiter?

Wenn Ihre Wahl feststeht, brauchen wir für ein Angebot nur die Maße der Wandöffnung, den gewünschten Anschlag (DIN links oder rechts), Ihre Wunschfarbe und das Motiv.

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