Hoermann_Presse GaragentoreWie Haus­tü­ren, benö­ti­gen auch Gara­gen­tore eine gewisse Pflege. Die Gara­gen­tore z.B. von Hör­mann benö­ti­gen wie alle Tore eine regel­mä­ßige Pflege. Beim Ein­satz von Pfle­ge­mit­teln, auch beim Zube­hör, ach­ten Sie bitte dar­auf, dass diese für die Mate­ria­lien geeig­net sein müs­sen, da es sonst zu Beschä­di­gun­gen kom­men kann.

Das Schloss und die Ver­rie­ge­lung bedür­fen einer akku­ra­ten Rei­ni­gung mit spe­zi­el­len Pfle­ge­mit­teln. Diese dür­fen kein Öl oder Gra­fit ent­hal­ten. Ein han­dels­üb­li­ches Kriech-/Schmieröl reicht für die Rei­ni­gung, zum Bei­spiel des Pro­fil­zy­lin­ders, aus. Regel­mä­ßig muss zudem die Ver­rie­ge­lung über­prüft und bei Bedarf ein­ge­stellt wer­den. Es emp­fiehlt sich, nur Ori­gi­nal­teile zu ver­wen­den, da durch die­ses ein hohes Leis­tungs­ni­veau garan­tiert ist. Für Schwing­tore gibt es das Ver­rie­ge­lungs­set, das für den Ein­satz von Dreh­fal­len beim Gara­gen­tor­an­trieb gewünscht ist.

Jedes Tor mit Stahl­fül­lung benö­tigt einen spe­zi­el­len Ober­flä­chen­schutz. Das Tor­blatt der Schwing­tore besteht aus ver­zink­tem Mate­rial und einer Poly­es­ter­pul­ver­grund­be­schich­tung. Befin­den sich nur kleine Krat­zer auf dem Tor, ist das kein Pro­blem. Der End­an­strich für das Tor sollte inner­halb von drei Mona­ten nach der Aus­lie­fe­rung erfol­gen. Dazu schleift man ein­fach die Tor­flä­che mit Schleif­pa­pier ab und rei­nigt sie mit Was­ser. Nach der Trock­nung kom­men ein löse­mit­tel­hal­ti­ges 2K-Epoxid als Haft­grund sowie ein gebräuch­li­ches Kunst­harz auf den Außen­be­reich. Die Anstri­che glei­chen sich im Ide­al­fall. Der Anstrich bedarf danach ledig­lich einer Über­ar­bei­tung, wenn das Tor einer star­ken loka­len atmo­sphä­ri­schen Belas­tung aus­ge­setzt ist.

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Für Not­aus­gangs­tü­ren gel­ten unter ande­rem die Vor­ga­ben der DIN EN 179, aber was ist das über­haupt? Hier­bei han­delt es sich um Türen, in Räum­lich­kei­ten, die kei­nen öffent­li­chen Publi­kums­ver­kehr haben und deren Besu­cher mit der Funk­tion von Flucht­tü­ren ver­traut sind. Dazu könne auch Neben­aus­gänge von öffent­li­chen Gebäu­den zäh­len, da dort nicht das Publi­kum raus will. Bei zwei­flü­ge­li­gen Türen muss bei Betä­ti­gung zumin­des­tens der eine Tür­flü­gel geöff­net wer­den. Auf der Innen­sei­ter der tür muss ein Drü­cker bzw. eine Stoß­platte ange­bracht werden.

Wenn wir uns im Gegen­satz dazu die Panik­tü­ren anschauen, dann müs­sen wir uns mit der DIN EN 1125 auß­ein­an­der setz­ten. Diese türen kom­men über­all dort zum Ein­satz, wo die Flucht­tür ohne Vor­kennt­nis geöff­net wer­den muss. Das gilt für den Bereich in dem Publi­kums­ver­kehr auf­tritt. Bei­spiele dafür sind Kran­ken­häu­ser, Schu­len, Flug­hä­fen und Ein­kaufs­zen­tren. Dort muss ein hori­zon­ta­ler Stan­gen­griff oder eine Druckstange nach der Norm EN 1125 ange­bracht sein. Auch hier gilt bei einer zwei­flü­ge­li­gen Tür, das min­des­tens der Flü­gel sich öff­nen muss an dem ich den Panik­ver­schluss betä­tigt habe.

Wäh­rend man Not­aus­gangs­tü­ren nicht als Panik­tü­ren nut­zen kann, kann man aber Panik­tü­ren als Not­aus­gangs­tü­ren nut­zen. Als Flucht­tür bezeich­net man sowohl die Not­aus­gangs­tür, als auch die Panik­tür. Wie im ein­zel­nen Stan­gen­griff, Druckstange, Drü­cker und Stoss­platte aus­seh, dass sehen Sie in der nach­fol­gen­den Gra­fik.FluchtwegIhr Team von HaBeFa.de

Immer wie­der taucht die Frage auf was bedeu­tet DIN Link und DIN rechts? Oder wie bestimme ich was für einen Anschlag ich bei mei­ner Tür benö­tige? Eigent­lich ist das Thema kar nicht so dra­ma­tisch. Wenn Sie wis­sen wol­len was Sie bei einer Bestel­lung einer Tür ange­ben müs­sen, dann stel­len sie sich auf die Seite der alten Tür, wo sie die Bän­der (Schar­niere) sehen kön­nen. Befin­den sich die Bän­der auf der lin­ken Seite, dann han­delt es sich um DIN links. DIN links

Soll­ten die Bän­der auf der ande­ren Seite sein, dann haben Sie eine Tür mit einen Anschlag DIN rechts. Spä­tes­tens bei den Gra­fi­ken solle es Ihnen bei der nächs­ten Bestel­lung einer Brand­schutz­tür oder Haus­tür nicht mehr schwer fal­len, den rich­ti­gen Anschlag auszuwählen.  DIN rechts

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Nur durch die fach­ge­rechte und her­stel­ler­kon­forme Mon­tage von Stahl­blech — Feu­er­schutz­tü­ren kann eine ein­wand­freie Funk­tion gewähr­leis­tet wer­den. Im Brand­fall kann eine unsach­ge­mäße Mon­tage im schlimms­ten Fall zum Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes kom­men. In jedem Fall sind Feu­er­schutz­tü­ren immer nach der Mon­ta­ge­an­lei­tung des jewei­li­gen Her­stel­lers zu mon­tie­ren. Hier möch­ten wir einige häu­fige Mon­ta­ge­feh­ler auf­zei­gen. Die Liste hat kei­nen Anspruch auf Vollständigkeit.

Die zehn häu­figs­ten Feh­ler sind:

1. Stahl­blech­zar­gen wer­den ausgeschäumt

Die Zar­gen von Feu­er­schutz­tü­ren müs­sen immer hohl­raum­frei aus­ge­mör­telt wer­den, um einen aus­rei­chen­den Halt im Mau­er­werk zu gewähr­leis­ten. Eine Aus­nahme bil­den die Dry­Fix® Zar­gen von Hörmann.

2. Stahl­blech­zar­gen wer­den nicht verschraubt

An den spe­zi­el­len Mau­er­an­kern, oder durch die Falz (bei der neuen Dry­Fix® Zarge von Hör­mann, müs­sen die Feu­er­schutz­tü­ren fest mit dem Mauerwerk/ Beton ver­schraubt werden.

3. Dübel und Schrauben

Nur bau­auf­sicht­lich zuge­las­se­nes Befes­ti­gungs­ma­te­rial darf für die Befes­ti­gung von Feu­er­schutz­tü­ren ver­wen­det werden.

4. Das Tür­blatt der Brand­schutz­tür schließt nicht richtig

Damit spä­ter die Feu­er­schutz­tür rich­tig schließt muss die Stahl­z­arge in allen Rich­tun­gen lot­recht aus­ge­rich­tet werden.

5. Zarge und Tür­blatt immer zusam­men montieren

Das Tür­blatt der Brand­schutz­tür muss für die Mon­tage der Zarge ein­ge­setzt werden.

6. Löcher im Tür­blatt der Brandschutztüren

Feu­er­schutz­tü­ren dür­fen nicht durch­bohrt wer­den. Ein­zige Aus­nahme ist die Boh­rung für einen Spion. Hier ist das “Merk­blatt für die zuläs­si­gen Ände­run­gen an Brand­schutz­tü­ren” in jedem Fall zu beachten.

7. Die Stahl­z­arge wird ver­dreht montiert

Wenn die Schen­kel bei der Zarge durch das Anschrau­ben ver­dreht wer­den, schließt die Feu­er­schutz­tür nicht ein­wand­frei. Der Feh­ler muss vor dem Ver­mör­teln unbe­dingt kor­ri­giert werden.

8. Feu­er­schutz­tü­ren — Dich­tung wird nicht montiert

Wenn die Tür nicht rich­tig schließt wird schon mal die Dich­tung weg gelas­sen. Das ist abso­lut nicht zuläs­sig, da auch die Dich­tung ein Bestand­teil der Brand­schutz­tür ist. Nur Ori­gi­nal Dich­tun­gen vom Her­stel­ler der Brand­schutz­tü­ren dür­fen ver­wen­det werden.

9. Die Brand­schutz­tür schließt nicht richtig

Brand­schutz­tü­ren müs­sen je nach Typ und Ein­bau­ort ent­we­der über ein Feder­band (auf Feder­span­nung ein­ge­stell­tes Schar­nier) mit­tels Oben­tür­schlie­ßer selbst­stän­dig ins Schloss fal­len. Dafür kann es erfor­der­lich sein, dass die Schar­niere der Brand­schutz­tü­ren mit einem Band­rich­t­ei­sen nach­ge­rich­tet wer­den müs­sen. Im Schloss­be­reich darf die Zarge noch gering­fü­gig aus­ge­feilt wer­den. Ach­tung: nicht zuviel aus­fei­len, da die Dich­tung im Laufe der Zeit noch nachgibt.

10. Oben­tür­schlie­ßer, Tür­schlie­ßer an Brandschutztüren

Nur Oben­tür­schlie­ßer mit einer Zulas­sung für Feu­er­schutz­tü­ren dür­fen mon­tiert wer­den. Diese wer­den mit einer genorm­ten Grund­platte auf der Brand­schutz­tür befestigt.

Und damit Sie sich auch die pas­sende Brand­schutz­tür ein­bauen las­sen, fin­den Sie in unse­rem Shop einen Feu­er­schutz­tür– Kon­fi­gu­ra­tor.

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Sicher­heits­tü­ren sind spe­zi­elle Türen, die die DIN EN V 1627 Norm erfül­len. In der Norm geht es um die Wider­stands­klas­si­fi­zie­rung einer Tür. Unter ande­rem geht es in jener Norm darum wie lange eine Sicher­heits­tür einem Ein­fluss durch Gerät­schaft stand hal­ten soll. Es gibt 6 Wider­stands­klas­sen, die kurz WK 1 bis WK 6 genannt werden.

Neben den Werk­zeu­gen ist auch die soge­nannte Wider­stands­zeit bei den Wider­stands­klas­sen ange­ge­ben.
WK 1 = keine Angabe
WK 2 = 3 Minu­ten
WK 3 = 5 Minu­ten
WK 4 = 10 Minu­ten
WK 5 = 15 Minu­ten
WK 6 = 20 Minuten

Die Minu­ten bezie­hen sich immer auf den äuße­ren Aus­wir­kung durch Geerät­schaf­ten. Zu die­sem Thema gibt eine inter­es­sante pdf unter vds.de. Als eine der wich­tigs­ten unab­hän­gi­gen Prüf­ins­ti­tu­tio­nen mit den Schwer­punk­ten Brand­schutz & Secu­rity genießt VdS das Ver­trauen aller am Sicher­heits­markt betei­lig­ten Par­teien. Zu den Kli­en­ten zäh­len risi­ko­be­wusste Indus­trie– und Indus­trie­be­triebe, füh­rende Her­stel­ler und Sys­tem­häu­ser, kom­pe­tente Fach­fir­men und Fach­kräfte. Ope­ra­tiv bie­tet VdS ein inno­va­ti­ves Ange­bot in den Berei­chen Brand­schutz, Secu­rity sowie Bil­dung & Ver­lag. VdS ist eine hun­dert­pro­zen­tige Toch­ter­ge­sell­schaft des Gesamt­ver­bands der Deut­schen Ver­si­che­rungs­wirt­schaft (GDV) und hat über den Eigen­tü­mer eine mehr als hun­dert­jäh­rige Tra­di­tion im Kern­ge­schäfts­feld Brand­schutz. In sie­ben Sei­ten wird dem Ver­brau­cher, die Frage: Was sind „WK-Klassen“? näher gebracht. In der pdf fin­den Sie auch eine Gegen­über­stel­lung der europäischen-, natio­na­len– und VDS Klas­sen. Es gibt Sicher­heits­tü­ren, die besit­zen die Wider­stands­klasse WK-2 und andere zusätz­lich noch die VDS aner­kannte Klasse N.

Was sagt das aus?

Die Sicher­heits­tür mit WK 2 ent­spricht der DIN EN V 1627 Norm und sollte die Sicher­heits­tür auch noch das N von VdS ent­hal­ten, so wurde diese Sicher­heits­tür durch die VdS Scha­den­ver­hü­tung GmbH noch ein­mal „auf Herz & Nie­ren“ geprüft.

Was gibt es beim Ein­bau zu beachten?

Ganz wich­tig ist die Frage: Wo möch­ten Sie die Sicher­heits­tür ver­bauen? Also in einem Mau­er­werk, Beton oder Poren­be­ton nach Fes­tig­keits­klasse 4. Wenn Sie das geklärt haben, kön­nen Sie sich der nächs­ten Frage zuwen­den. Benö­ti­gen Sie eine Sicher­heits­tür mit Schall­schutz z.B. über 40dB und viel­leicht soll die Sicher­heits­tür auch noch Rauch­schutz bieten.

Wol­len Sie eine Sicher­heits­tür mit Ver­gla­sung oder Oberlicht?

Wenn ja dann soll­ten Sie über­le­gen ob Sicher­heits­glas aus­reicht oder ob Sie Brand­schutz­glas in Ihrer Sicher­heits­tür benö­ti­gen. Die Glei­che Frage müs­sen Sie sich natür­lich auch bei dem Ein­satz eines Ober­lich­tes stellen.

Wie stark muss das Tür­blatt sein?

Diese Frage kön­nen Sie anhand den bereits oben bes­ser beschrie­be­nen Wider­stands­klas­sen abde­cken. Grund­sätz­lich gilt bei glei­chen Tür­ty­pen je höher die WK, desto stär­ker ist auch das Tür­blatt und das Blech. Wie bei jeder ande­ren Tür, stellt sich auch bei der Sicher­heits­tür die Frage der rich­ti­gen Zarge. Denn nicht jede Sicher­heits­tür wird mit jeder Zar­gen­va­ri­ante ange­bo­ten. Die Sicher­heits­tür wird durch die rich­tige Wahl, des Schlos­ses, der Sicher­heits­be­schläge und des Zylin­ders abge­run­det. Wenn sie all diese Punkte bei der Aus­wahl mit ein­be­zie­hen und im Vor­feld geklärt haben, wel­che Tür an dem Ein­bau­ort von Nöten ist um alle Bestim­mun­gen abzu­de­cken, dann fin­den Sie rela­tiv schnell das rich­tige Modell. Wie bei jedem ande­rem Pro­dukt, gilt auch hier im Zwei­fel fra­gen Sie uns.

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