Hoermann_KSI_KellertuerFarb­be­hand­lung ist grund­sätz­lich dann mög­lich, wenn die Eigen­schaft der Tür nicht beein­flusst wird. Tür­blatt und Zarge sind mit umwelt­freund­li­chem EPOXI-Polyesterpulver grun­diert. Bei Über­la­ckie­rung Ober­flä­che anschlei­fen und gründ­lich rei­ni­gen. End­be­hand­lung direkt mit 2K-PUR-Decklackierung oder 2K-EPOXI-Haftgrund – lösungs­mit­tel­hal­tig –  auf­brin­gen und anschlie­ßend mit han­dels­üb­li­chen Lacken strei­chen. Bei Außen­ein­satz von MZ-Türen ist nach die­ser Lackier­emp­feh­lung unbe­dingt zu verfahren.

Wei­tere Tipps in Sachen War­tung

Band, Feder­band

Feu­er­schutz­tü­ren und –klap­pen sind werk­sei­tig jeweils mit einem KO-Band und einem Feder­band aus­ge­stat­tet. Zum Aus­bau des Tür­blat­tes sind die Band­bol­zen zur Tür­mitte hin aus­zu­trei­ben. Bei gespann­tem Feder­band ist der Sperr­stift zuvor zu ent­fer­nen. Kon­trolle der Band­be­fes­ti­gung an Tür­blatt und Zarge durch­füh­ren. Band­bol­zen ölen. Feder­ein­stel­lung über­prü­fen, gege­be­nen­falls neu ein­stel­len Schad­hafte Teile sind zu erneuern.

Span­nen des Feder­ban­des

Zum Span­nen des Feder­ban­des ist, bei geschlos­se­nem Tür­blatt, der Stell­stift in eine Boh­rung des Feder­band­kop­fes ein­zu­ste­cken und durch Dre­hen vom Tür­blatt weg die Feder zu span­nen und durch Ein­set­zen des Sperr­stif­tes in eine der Boh­run­gen an der mitt­le­ren Band­rolle in der gespann­ten Posi­tion zu hal­ten. Die Vor­span­nung ist so ein­zu­stel­len, dass das Tür­blatt aus  einem Öff­nungs­win­kel von ca. 30° selbst­tä­tig schließt.

Tür­schlie­ßer

Wer­den Tür­schlie­ßer ver­wen­det, so sind diese nach den Ein­bau­an­wei­sun­gen des Her­stel­lers zu mon­tie­ren und zu benut­zen. Befes­ti­gung an Tür­blatt und Zarge über­prü­fen. Ein­stel­lung kon­trol­lie­ren, gege­be­nen­falls neu ein­stel­len. Schad­hafte Teile sind zu erneuern.

All­ge­mei­ner Zustand

Sicht­kon­trolle von Tür­blatt und Zarge auf mecha­ni­sche und Korrosionsschäden.

Drü­ck­er­gar­ni­tu­ren

Befes­ti­gung am Tür­blatt und Lage­rung der Drü­cker prü­fen. Schad­hafte Drü­cker sind zu ersetzen.

Schloß

Kon­trolle der Befes­ti­gungs­schrau­ben, Ölen von Falle und Rie­gel, Kon­trolle des Fal­len­spiels, Funk­ti­ons­kon­trolle. Bei zu gro­ßem Fal­len­spiel ist evtl. die Anlage an der Dich­tung nicht mehr gewähr­leis­tet. Schad­hafte Teile sind auszutauschen.

Dich­tung

Dich­tung auf Ver­schleiß und Beschä­di­gun­gen über­prü­fen. Schad­hafte Dich­tung aus­tau­schen. Den­ken sie immer daran, dass eine Brand­schutz­tür regel­mä­ßig durch Fach­per­so­nal gewar­tete wer­den muss.

Ihr Team von HaBeFa.de

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Es bleibt nicht aus, das eine Haus­tür, egal aus wel­chem Mate­rial, auch mal die eine oder andere Pflege oder War­tung benö­tigt. Wenn es gleich ein Krat­zer ist, dann kann man sich nur an den Ver­käu­fer wen­den und dort nach einem Lack­stift fra­gen. Wenn der Krat­zer sehr tief ist, dann sollte man einen Fach­mann ran las­sen. Der kann schnell beur­tei­len, ob die­ser wie­der besei­tigt wer­den kann.

Bei nor­ma­ler Ver­schmut­zung sollte man grund­sätz­lich nur mit Was­ser an das Tür­blatt gehen. Denn auch scharfe Mit­tel, kön­nen Ver­än­de­run­gen bei der Farbe der Ober­flä­che bewir­ken. Vor allem dann, wenn das Rei­ni­gungs­mit­tel nicht voll­stän­dig von der Ober­flä­che ent­fernt wurde und spä­ter die Sonne drauf scheint.

Wenn es um die Besei­ti­gung von hart­nä­cki­gen Schmutz geht, dann kann ein soge­nann­ter Schmutz­ra­die­rer even­tu­ell hel­fen. Aber benut­zen Sie die­sen vor­sich­tig und tes­ten Sie den erst an einer Stelle, die nicht sicht­bar ist.

Auch ein Zylin­der und Schloss muss regel­mä­ßig gerei­nigt und gepflegt wer­den. Aus dem Hause ABUS gibt es da z.B. ein Spray.Das ABUS Pflege-Spray PS88 ist ein nicht­fet­ten­des Spe­zi­al­mit­tel und eig­net sich her­vor­ra­gend für ver­schie­denste Anwen­dun­gen für Heim, Hobby und Hand­werk. Die­ses Rei­ni­gungs­mit­tel pflegt nicht nur Ihre Schloss­zy­lin­der, Tür­zy­lin­der und Auto­schlös­ser, son­dern bie­tet auch vor­beu­gen­den Schutz und erhöht somit die Lebens­dauer und Funk­tio­na­li­tät die­ser Kom­po­nen­ten. Im Win­ter beugt die­ses Pfle­ge­spray zusätz­lich der Ver­ei­sung von Tür– und Auto­schlös­sern vor und dient als Kor­ro­si­ons­schutz gegen Salz, Was­ser und Feuch­tig­keit. Zu gebrau­chen ist es auch im Elek­tro– und Elek­tro­nik­be­reich als Kon­takt­spray und besei­tigt zudem wirk­sam das Quiet­schen und Knar­ren von Türen, Fens­tern und Schub­la­den. Zusätz­li­che Anwen­dung fin­det die­ses Zylin­der­spray beim ein­fa­chen lösen ange­ros­te­ter Schrau­ben, Bol­zen und Ven­tile. Ein klei­ner Hel­fer mit gro­ßem Ein­satz­ge­biet, der in kei­nem Haus­halt und Betrieb feh­len darf. Auch ein syn­te­ti­sches Krie­chöl eig­net sich zur Pflege. Die­ses voll­syn­the­ti­sche Hochleistungs-Multifunktionsöl fin­det seine Anwen­dung im pro­fes­sio­nel­len sowie pri­va­ten Bereich. Seine her­vor­ra­gen­den Pro­dukt­ei­gen­schaf­ten machen die­ses Mehr­zweck­krie­chöl in jedem Anwen­dungs­be­reich zu einem zuver­läs­si­gen Hel­fer. Dabei eig­net sich die­ses nicht nur zum lösen und Gän­gig­ma­chen von fest­sit­zen­den mecha­ni­schen Tei­len, son­dern dient auch als Schmier­mit­tel für Fein– und Mess­werk­zeuge, Zylin­der­schlös­ser, Beschläge und Waf­fen. Zusätz­lich eig­net es sich zum Rei­ni­gen von öl– und fett­ver­schmutz­ten Tei­len und zur Kon­ser­vie­rung gerei­nig­ter Bau­teile gegen Flugrost. Durch die Geruch­lo­sig­keit ist das Arbei­ten mit die­sem Schmier­mit­tel wesent­lich ange­neh­mer als mit ver­gleich­ba­ren Pro­duk­ten und durch die hohe Kriech­fä­hig­keit wird eine lang anhal­tende Wir­kung erzielt.

Diese Pro­dukte kön­nen Sie bei Bedarf auch online bei HaBeFa.de bestellen.

Hier ein paar Infor­ma­tio­nen, aus der Mon­ta­ge­an­lei­tung, die der Tür beiliegt.

Rei­ni­gung

Aluminium-Profile, Motiv-Füllung und Griffe regel­mä­ßig mit einem feuch­ten Tuch rei­ni­gen. Kam­mer hin­ter der Was­ser­ab­weis­nase des Schwel­len­pro­fils sau­ber hal­ten. Bei stär­ke­rer Ver­schmut­zung ein mil­des Rei­ni­gungs­mit­tel ohne Duft­zu­satz ver­wen­den. Das Rei­ni­gungs­mit­tel muss wei­ter­hin frei sein von:
• Ben­zin und Ben­zol
• ver­dünn­ter Salz-, Schwe­fel– oder Zitro­nen­säure
• Schleifpartikeln

Salz– und Schad­stoff­ab­la­ge­run­gen auf der Türo­ber­flä­che — z.B. durch unmit­tel­bare Nähe von See­was­ser, Indus­trie­an­la­gen, Stra­ßen (Streu­salz­ein­flüsse im Win­ter) — nach Bedarf öfter abwa­schen. So bleibt die indi­vi­du­elle schöne Optik der Tür erhal­ten und irre­pa­ra­ble Schä­den wer­den vermieden.

Mes­sing

Ech­tes Mes­sing ohne Ober­flä­chen­schutz kor­ro­diert im täg­li­chen Gebrauch. Mit einem geeig­ne­ten Metall­putz­mit­tel (im Fach­han­del erhält­lich) las­sen sich jedoch die Ober­flä­chen leicht reinigen.

Titan-Beschichtung

Keine Kor­ro­si­ons­schüt­zen­den Pfle­ge­mit­tel notwendig.

Klarlack-Beschichtung

Zum Schutz der Lack­o­ber­flä­che emp­fiehlt es sich die Teile nach der Rei­ni­gung von Anfang an zu ver­sie­geln (z.B. mit Auto-Hartwachs).

Edel­stahl

Zur Rei­ni­gung und Pflege von Edel­stahl­grif­fen, sons­ti­gen Beschlag­tei­len und Ober­flä­chen emp­fiehlt sich ein Edelstahl-Pflegemittel ent­we­der aus dem Zube­hör­pro­gramm oder Fach­han­del zu ver­wen­den. Bei einer regel­mä­ßi­gen Ver­wen­dung (ca. alle 4–6 Wochen) wird etwai­ger, von außen her­an­ge­tra­ge­ner, so genann­ter Flugrost ver­hin­dert, bzw. ent­fernt. Auf kei­nen Fall Stahl­bürs­ten, Stahl­wolle o.ä. verwenden!

Schloss

War­ten Sie das Schloss und den Schließ­zy­lin­der 1– bis 2– mal jähr­lich, damit sich die Tür immer leicht und leise schlie­ßen lässt:
• Die Schloss-Fallen und Rie­gel direkt vor Inbe­trieb­nahme der Tür mit säure– und harz­freiem Gleit­mit­tel (Vase­line) ein­fet­ten, damit vor allem bei Automatik-Schlössern eine ein­wand­freie Funk­tion gewähr­leis­tet ist.
• Für den Pro­fil­zy­lin­der spe­zi­el­les Pfle­ge­mit­tel in den Schließ­ka­nal sprü­hen (im Fach­han­del erhältlich).

Tür­bän­der

Die Tür­bän­der (Schar­niere) der Aluminium-Tür sind wartungsfrei.

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Vor eini­gen Tagen hat­ten wir das Thema Anti Panik bereits auf­ge­grif­fen und heute geht es mal etwas mehr in das Detail.

Anti-Panikfunktionen bei Schlös­sern – Aus­füh­run­gen und Anwendungsgebiete

Umschalt­funk­tion B:

Hoermann_H8-5_heizungskellertuerFür Türen, die zeit­weise einen Durch­gang von innen und außen ermög­li­chen müs­sen. Die Tür ist beid­sei­tig mit Drü­ckern aus­ge­rüs­tet (geteilte Nuss). Die abge­sperrte Tür kann von innen über die Anti-Panikfunktion im Schloss geöff­net wer­den. Der äußere Drü­cker ist in Leer­lauf­funk­tion. Durch Ent­rie­geln mit dem Schlüs­sel bis zum Anschlag wird die Nor­mal­funk­tion erreicht und die Tür ist von innen und außen mit­tels Drü­cker zu öff­nen. Durch Vor­sper­ren mit dem Schlüs­sel wer­den Anti-Panik– und Leer­lauf­funk­tion wie­der­her­ge­stellt (Umschaltfunktion).

Schließ­zwang­funk­tion C:

Für Türen, bei denen grund­sätz­lich eine unbe­rech­tigte Öff­nung von außen ver­hin­dert wer­den muss. Die Tür ist beid­sei­tig mit Drü­ckern aus­ge­rüs­tet (geteilte Nuss). Die abge­sperrte Tür kann von innen über die Anti-Panikfunktion im Schloss geöff­net wer­den. Der äußere Drü­cker ist stets in Leer­lauf­funk­tion. Durch Ent­rie­geln mit dem Schlüs­sel bis zum Anschlag wird die Leer­lauf­funk­tion aus­ge­schal­tet und die Tür ist von innen und außen mit­tels Drü­cker zu öff­nen. Ein Abzie­hen des Schlüs­sels ist jedoch erst wie­der nach Vor­sper­rung, d.h. Wie­der­her­stel­lung der Leer­lauf­funk­tion, mög­lich (Schließzwang).

Durch­gangs­funk­tion D:

Für Türen, die zeit­weise einen Durch­gang von innen und außen ermög­li­chen müs­sen. Die Tür ist beid­sei­tig mit Drü­ckern aus­ge­rüs­tet (geteilte Nuss). Die abge­sperrte Tür kann von innen über die Anti-Panikfunktion im Schloss geöff­net wer­den. Nach einer Drü­ck­er­be­tä­ti­gung von innen ist die Tür auto­ma­tisch auch von außen zu öff­nen, d.h.Rettungsmaßnahmen wer­den nicht behin­dert. Bei die­ser Funk­tion muss zur Ver­hin­de­rung des Öff­nens der Tür von außen in jedem Fall wie­der eine Ver­rie­ge­lung mit dem Schlüs­sel erfolgen.

Wech­sel­funk­tion E:

Für Türen, die von außen nur mit dem Schlüs­sel geöff­net wer­den sol­len. Die Tür ist auf der einen Seite mit einem Drü­cker und auf der ande­ren Seite mit einem fest­ste­hen­den Knopf aus­ge­rüs­tet (durch­ge­hende Nuss). Die abge­sperrte Tür kann von innen über die Anti-Panikfunktion im Schloss, von außen mit dem Schlüs­sel (der Rie­gel wird zurück­ge­sperrt und die Falle zurück­ge­zo­gen) geöff­net werden.

2-flügelige Tür­ele­mente kön­nen mit Teil­pa­nik– oder mit Voll­pa­nik­funk­tion aus­ge­stat­tet wer­den, wobei jeweils die not­wen­dige Flucht­weg­breite die erfor­der­li­che Funk­tion bestimmt. Bei Teil­pa­nik­aus­stat­tung wird ein unge­hin­de­ter Durch­gang für den Geh­flü­gel ermög­licht. Der Stand­flü­gel kann dabei stan­dard­mä­ßig mit einem Falz­trei­brie­gel­schloss ver­se­hen wer­den. Bei Voll­pa­nik­funk­tion muss den Flüch­ten­den ermög­licht wer­den, die gesamte Breite des Tür­ele­men­tes zu nut­zen. Durch ent­spre­chende Aus­stat­tung kann, mit Betä­ti­gung des Halb­drü­ckers am Stand­flü­gel, das Tür­ele­ment auch bei ver­rie­gel­tem Zustand geöff­net wer­den. Um eine sichere Schließ­fol­ge­re­ge­lung zu ermög­li­chen, ist zusätz­lich die Anbrin­gung einer soge­nann­ten Anti-Panik-Mitnehmerklappe im obe­ren Bereich auf der Band­ge­gen­seite erfor­der­lich. Durch diese Mit­neh­mer­klappe wird beim Öff­nen des Stand­flü­gels der Geh­flü­gel so weit auf­ge­drückt, dass er durch die Schließ­fol­ge­re­ge­lung des Schließ­mit­tels auf­ge­hal­ten wird. Somit kann der Stand­flü­gel vor­schrifts­mä­ßig vor dem Geh­flü­gel schlie­ßen und das Ele­ment erfüllt seine Funk­tion im Bezug auf Brand– oder Rauchschutz.Einschränkungen für Voll­pa­nik­funk­tion erge­ben sich durch die mög­li­che Zwän­gung von Geh– und Stand­flü­gel bei Unter­schrei­tung bestimm­ter Min­destab­mes­sun­gen (Breite lich­ter Durch­gang). Wei­ter­hin ist eine Voll­pa­nik­funk­tion bei 2-flg. Türen nicht immer in Ver­bin­dung mit auf der Band­ge­gen­seite mon­tier­tem Gleit­schie­nen­schlie­ßer mög­lich. Die Kom­bi­na­tion von E-Öffner und Voll­pa­nik­funk­tion kann eben­falls – in Abhän­gig­keit von der Tür­ele­ment­breite – Ein­schrän­kun­gen erfor­der­lich machen.

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Quelle: Steinau KG