Quelle:wuppertal.de

In der letz­ten Woche hat­ten wir bereits einen Bericht über “Brand­schutz­tü­ren in Schu­len” ver­öf­fent­licht und heute gibt es ein paar Infos in Sachen Kin­der­ta­ges­stät­ten. Ver­gla­sun­gen müs­sen vom Fuß­bo­den bis in eine Höhe von min­des­tens 1,50 m aus Sicher­heits­glas oder Mate­ria­lien mit min­des­tens gleich­wer­ti­gen Sicher­heits­ei­gen­schaf­ten beste­hen. Unter Sicher­heits­glas ver­steht man ESG und VSG Glas nach DIN 18361 “VOB Ver­bin­dungs­ord­nung für Bau­leis­tun­gen”. Wie auch in Schu­len gilt auch in einer Kin­der­ta­ges­stätte Draht­glas nicht als Sicherheitsglas.

Wenn die Glas­flä­chen durch Fens­ter­bänke, Schränke, Git­ter und im Außen­be­reich durch eine etwa 1 m tiefe bepflanzte Schutz­zone “ver­sperrt” sind, dann wird kein Sicher­heits­glas benö­tigt. Natür­lich müs­sen auch in einer Kita die Glas­flä­chen, die bis zum Boden rei­chen ord­nungs­ge­mäß als sol­che gekenn­zeich­net sein. Da wir es in die­sen Räum­lich­kei­ten mit jun­gen und klei­nen Men­schen zu tun haben müs­sen Türen leicht zu öff­nen und zu schlie­ßen sein. Raum­tü­ren dür­fen nicht in den Ver­kehrs­be­reich rein schla­gen, da damit die Unfall­ge­fahr erhöht wird. Pen­del­tü­ren sind des­halb auch in einer Kin­der­ta­ges­stätte nicht erlaubt. Quetsch– und Scher­stel­len sind an Türen von Sani­tär­ka­bi­nen zu ver­mei­den. Griffe, Hebel und Schlös­ser müs­sen so beschaf­fen sein, dass Quetsch­stel­len und Scher­stel­len sowie Gefähr­dung durch scharfe Kan­ten ver­mie­den werden.

Das errei­chen Sie durch:

  • Griffe, Schlös­ser & Hebel mit einem Abstand zur Gegen­schließ­kante von min­des­tens 25 mm lich­ter Weite.
  • Tür­griffe, die aus Rund­ma­te­rial sind
  • gerun­dete Kan­ten im Berührungsbereich.

Bei wei­te­ren Fra­gen wen­den Sie sich an Ihr zustän­di­ges Bau­amt. Denn die bau­li­chen Maß­nah­men wer­den von dort abge­nom­men und da soll­ten Sie im Vor­feld wis­sen, wel­che Richt­li­nien und Anfor­de­run­gen in Ihrem Bun­des­land zum Zuge kommen.

Ihr Team von HaBeFa.de

 

Wäh­rend der Fußball-Europameisterschaft in Polen & der Ukraine wird der „Kinder-Europameister“ in Hel­lers­dorf gekürt – bei der Mini-Fußball-EM 2012 am Sams­tag, den 16. Juni. Das Tur­nier fin­det in der Sport­an­lage Am Rosen­hag, Melan­chthon­str. 53, steht unter dem Motto: „Mit Freun­den am Ball“. Nach dem Ein­marsch der Mann­schaf­ten über­nimmt Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­fan Komoß gegen 11.00 Uhr den offi­zi­el­len Anpfiff.

Es neh­men neben Kin­dern aus Ber­li­ner Sport­ver­ei­nen und dem Ber­li­ner Umland, auch jeweils eine Mann­schaft aus den Gast­ge­ber­län­dern der EM an die­sem Tur­nier teil.
Die pol­ni­sche Stadt Tychy, Part­ner­stadt von Marzahn-Hellersdorf, und die Stadt Dne­pro­pe­trowsk aus der Ukraine ent­sen­den ihre Mann­schaf­ten. In Dne­pro­pe­trowsk wird hier­für extra ein Aus­schei­dungs­tur­nier unter den Schu­len der Stadt durch­ge­führt. Damit unter­stützt unser Tur­nier nicht nur den Spaß beim Spiel, son­dern macht auch das Zusam­men­wach­sen Euro­pas für die Kin­der erlebbar.

Bei uns steht das Spiel – Mit Freun­den am Ball — im Vor­der­grund. Dem „Hel­lers­dor­fer Kinder-Europameister“ winkt ein Sieger-Pokal und, ebenso wie dem „Vize-Europameister“ und dem Dritt­plat­zier­ten, Medail­len. Dazu der Bezirks­bür­ger­meis­ter Ste­fan Komoß: „Als Bezirks­bür­ger­meis­ter und Sport­stadt­rat freue ich mich gleich dop­pelt über unsere „Mini­fuß­ball EM 2012“. Das ist ein tol­les Ereig­nis, das zu Marzahn-Hellersdorf, dem „Ort der Viel­falt“, passt. Bei Sport und Spiel mit inter­na­tio­na­len Gäs­ten, auch aus unse­ren Part­ner­städ­ten, wach­sen Euro­pas Kin­der wirk­lich zusam­men. Mein Dank gilt der Wohntheke, die diese Mini-Fußball-EM auf die Beine stellt!“

Diese Aktion wurde auch bei der letz­ten WM durch­ge­führt und alle Betei­lig­ten hat­ten viel Spaß. Die Aus­lo­sung der EM-Teams fand im Olym­pia­sta­dion statt.

Alle Fuß­ball­fans sind herz­lich eingeladen!