Wie oft hört man vom Kun­den fol­gende Frage am Tele­fon: Ich brau­che eine Brand­schutz­tür, wel­che kön­nen Sie den emp­feh­len? Eigent­lich gibt es dafür keine ein­deu­tige Ant­wort, aber wir ver­su­chen hier mal ein wenig Licht in die Dun­kel­heit zu bringen.

Der 4 Schritte Plan zur rich­ti­gen Feuerschutztür:

Schritt 1) Anfor­de­run­gen an die Feu­er­schutz­tür klä­ren und bestä­ti­gen lassen

BrandschutzglasBevor wir uns mit der eigent­li­chen Tür beschäf­ti­gen, muss der Kunde bei sei­nem zustän­di­gen Bau­amt her­aus­fin­den wel­che Vor­aus­set­zun­gen die Brandschutztür/Feuerschutztür in sei­nem Fall erfül­len muss. Denn die Feu­er­schutz­tür muss ja auch vom Amt nach dem Ein­bau abge­nom­men wer­den. Da wäre es ja sehr “unschön” wenn das Amt dann sagt, das die ein­ge­baute Tür nicht den Anfor­de­run­gen ent­spricht. Am bes­ten ist es, wenn Sie es sich schrift­lich von der Behörde bestä­ti­gen las­sen, was für eine Tür ein­ge­baut wer­den muss. Aber den­ken Sie auch daran, dass das was im Nor­den der Repu­blik gilt, muss nicht unbe­dingt im Süden auch gül­tig sein. Da ist jedes Bun­des­land eigen­ver­ant­wort­lich tätig.

Aber damit Sie in der Zukunft schon mal einen klei­nen Schritt wei­ter kom­men, haben wir mal ein paar Links zusam­men gestellt. Hier die Lan­des­bau­ord­nun­gen (jeweils als pdf oder html):

Und zum Schluss noch der Link zur Mus­ter­bau­ord­nung. Aber ganz wich­tig ist, dass Sie sich mit dem Amt in Ver­bin­dung setz­ten, was für Ihr Bau­vor­ha­ben zustän­dig ist und las­sen Sie sich die Infor­ma­tion schrift­lich geben. “Die Mus­ter­bau­ord­nung sowie die Muster-Verordnungen sind keine Gesetze, son­dern Ori­en­tie­rungs­rah­men für die Bau­ord­nungs­ge­setz­ge­bung der Län­der. Erst die ein­schlä­gi­gen Bestim­mun­gen der Lan­des­bau­ord­nun­gen der Bun­des­län­der und die auf­grund der Lan­des­bau­ord­nun­gen erlas­se­nen Rechts­ver­ord­nun­gen sind die maß­geb­li­chen gesetz­li­chen Grund­la­gen für den Voll­zug der Auf­ga­ben des DIBt.“

Auch ist es wich­tig wo die Feu­er­schutz­tür ein­ge­baut wer­den muss. In einem Wohn­haus zum Hei­zungs­kel­ler gel­ten andere Vor­schrif­ten als z.B. in einer Schule, Kin­der­gar­ten oder wo Publi­kum­ver­kehr vor­liegt. Soll­ten Sie diese Seite geklärt haben, dann kön­nen Sie sich um den zwei­ten Schritt küm­mern — das Aufmaß.

Schritt 2) Das Auf­maß für die neue Feuerschutztür

Da die Tür von einem zuge­las­se­nen Fachmann/Fachbetrieb ein­ge­baut wer­den muss, sollte der auch das Auf­maß für die Tür vor­neh­men. Dann sind Sie als Kunde auf der siche­ren Seite wenn es danach Pro­bleme gibt. Aber soll­ten Sie das lie­ber selbst machen wol­len, kom­men jetzt ein paar Tipps dazu.

Häu­fig wird bei Tür­ele­men­ten, z.B. Tür­ele­men­ten aus Stahl­blech bzw. Stahl­tü­ren, das Bau­richt­maß auf­ge­führt. Wenn man jedoch mit einem Zoll­stock an die Tür/Zarge her­an­geht und misst, kann das Bau­richt­maß, nach dem die Tür bestellt wurde, gar nicht gemes­sen wer­den. Das Bau­richt­maß hat auch eigent­lich nichts eins-zu-eins mit der Tür zu tun, son­dern kommt aus dem Mau­rer­hand­werk. Es kann nur an der gemau­er­ten Wand gemes­sen wer­den und ermit­telt sich aus dem Ras­ter­maß genorm­ter Steine sowie den ent­spre­chen­den Fugen zwi­schen den Stei­nen. Um das Ganze sim­pel & anschau­lich dar­zu­stel­len, haben wir nach­fol­gend eine Zie­gel­wand auf­ge­zeich­net. Die bestellte Stahl­tür ist vom Anbie­ter mit den Mas­sen 750 x 2000 mm ange­ge­ben. Bei die­sen Maß­an­ga­ben han­delt es sich um das Bau­richt­maß. Im Rah­men der zuläs­si­gen Tole­ran­zen in der DIN 18100 kann die Wand­öff­nung vari­ie­ren. Das zuläs­sige Kleinst­maß wäre in unse­rem Exem­pel gleich dem Bau­richt­maß, folg­lich 750 x 2000mm. In man­chen Fäl­len kann es jedoch beim Ein­bau der Tür schon Pro­bleme mit Bän­dern (Schar­nie­ren) oder dem Schloss­kas­ten geben. Das nach DIN 18100 erlaubte Größt­maß beträgt für das oben genannte Bei­spiel in der Breite 770mm und in der Höhe 2010mm. Ins­be­son­dere bei Tür­ele­men­ten mit Zusatz­funk­tio­nen wie z.B. Brand­schutz­tü­ren — Feu­er­schutz­tü­ren, Rauch­schutz­tü­ren oder Schall­schutz­tü­ren sind die Wand­öff­nun­gen unbe­dingt nach DIN 18100 her­zu­stel­len, damit die Eigen­schaf­ten der Tür­funk­tio­nen nicht ver­än­dert wer­den. Neben den Ras­ter­ma­ßen, wel­che sich an den Stein­ma­ßen ori­en­tie­ren, bie­ten einige Her­stel­ler wie z.B. die Firma Hör­mann auch abwei­chende Brei­ten und Höhen im Stan­dard­pro­gramm an. Damit sol­len auch unge­normte Öffnun­gen mit einer Stan­dard­tür ver­schlos­sen wer­den kön­nen, ohne gleich auf eine Son­der­an­fer­ti­gung zurück­grei­fen zu müssen.

Schritt 3) Brand­schutz­tür anhand der vor­lie­gen­den Infor­ma­tio­nen auswählen.

Erst wenn die bei­den ers­ten Schritte aus­ge­führt wur­den, kön­nen Sie sich über die Aus­wahl der Brand­schutz­tür her machen. Damit Sie nicht gleich von unse­rem Ange­bot an Brand­schutz­tü­ren “erschla­gen wer­den”, im Moment haben wir fast 300 Brand­schutz­tü­ren in unse­rem Online­shop, bie­ten wir Ihnen einen soge­nann­ten Arti­kel­fil­ter. Dort kön­nen Sie aus­wäh­len ob es eine T30, T60 oder T90 Brand­schutz­tür sein soll. Wel­che Breite und Höhe benö­tigt wird. Mate­rial der tür und auch der Wand kann genauso gewählt wer­den, wie die Anzahl der Tür­flü­gel und ob Sie Rauch­schutz benö­ti­gen. Hier geht es direkt zum Arti­kel­fil­ter für Feu­er­schutz­tü­ren.

artikelfilter_HaBeFaSo jetzt müs­sen Sie die bestellte Tür nur noch von einem Fach­be­trieb ein­bauen und von der Behörde abneh­men las­sen und dann soll­ten Sie auf der siche­ren Seite sein.

Schritt 4) Ein­bau der Brandschutztür

Zu die­sem Thema haben wir bereits einen Arti­kel ver­öf­fent­licht, den wir hier noch ein­mal in aus­zü­gen zitie­ren. Nur durch die fach­ge­rechte und her­stel­ler­kon­forme Mon­tage von Stahl­blech — Feu­er­schutz­tü­ren kann eine ein­wand­freie Funk­tion gewähr­leis­tet wer­den. Im Brand­fall kann eine unsach­ge­mäße Mon­tage im schlimms­ten Fall zum Ver­lust des Ver­si­che­rungs­schut­zes kom­men. In jedem Fall sind Feu­er­schutz­tü­ren immer nach der Mon­ta­ge­an­lei­tung des jewei­li­gen Her­stel­lers zu mon­tie­ren. Hier möch­ten wir einige häu­fige Mon­ta­ge­feh­ler auf­zei­gen. Die Liste hat kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit. Hier fin­den Sie den kom­plet­ten Arti­kel.

Hof­fent­lich konn­ten wir mit die­sem Bei­trag etwas Licht in die Dun­kel­heit brin­gen! Soll­ten Sie Fra­gen haben, dann nut­zen Sie das Kom­men­tar­feld und wir wer­den so schnell wie mög­lich eine Ant­wort lie­fern. Natür­lich ste­hen wir Ihnen auch tele­fo­nisch gerne zur Verfügung.

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Die Brand­schutz­tür oder Feu­er­schutz­tür wurde ein­ge­baut und nach einer gewis­sen Zeit sind viel­leicht Ersatz­teile oder Zube­hör notwendig.

Was dann?

Dann schauen Sie sich doch mal in unse­rem Online­shop um. Dort fin­den Sie unter ande­rem alles für Fest­stellan­la­gen. Fest­stellan­la­gen oder auch Tür­fest­stellan­la­gen genannt sind Ein­rich­tun­gen zum Offen­hal­ten von Brand­ab­schlüs­sen, wie zum Bei­spiel Rauch– und Brand­schutz­tü­ren. Diese Anla­gen ermög­li­chen, dass diese Türen dau­er­haft offen gehal­ten wer­den kön­nen und sich im Brand– bzw. Rauch­fall selbst­tä­tig schlie­ßen. Hier fin­den Sie Kom­plett­pa­kete oder Ein­zel­kom­po­nen­ten von HEKATRON, PROTRONIC oder DICTATOR. Auch Schlös­ser und Zylin­der fin­den Sie in unse­rem Shop. In die­ser Pro­dukt­ka­te­go­rie bie­ten wir Ihnen Schlös­ser und Zylin­der. Ob nor­male Pro­fil­zy­lin­der für Rauch­schutz­tü­ren, Mehr­zweck­tü­ren, Haus­tü­ren oder Ein­gangs­tü­ren, Anti­pa­nik­schlös­ser nach DIN EN 179 oder ABUS Ein­steck­schlös­ser. Wei­tere fin­den Sie in der Pro­dukt­gruppe Haus­si­cher­heit. Auch Beschläge und wei­tere Zube­hör fin­den Sie in unse­rem Shop. Hier fin­den Sie ver­schie­dene Beschläge für unter­schied­li­che Tür­ar­ten. Von der ein­fa­chen Wech­sel­gar­ni­tur mit Kurz­schild, über nor­male Drü­ck­er­gar­ni­tu­ren aus Alu­mi­nium bis hin zu spe­zi­el­len Schutz­be­schlä­gen — in die­ser Kate­go­rie wer­den Sie fün­dig. Hier fin­den Sie sons­ti­ges Zube­hör für Ihre Stahl­tü­ren, Brand­schutz­tü­ren, Feu­er­schutz­tü­ren, Sicher­heits– und Rauch­schutz­tü­ren. Hierzu zählt ori­gi­nal Befes­ti­gungs­ma­te­rial der Firma HÖRMANN, Oben­tür­schlie­ßer von GEZE, spe­zi­elle Brand­schutz­auf­kle­ber und als Wet­ter­schutz für Ihre Stahl­tür Regen­leis­ten. Ersatz­teile für Ihre Hör­man Feu­er­schutz­tür, Brand­schutz­tür fin­den Sie hier.

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Sie suchen für Ihre neue Brand­schutz­tür von Hör­mann einen kom­pe­ten­ten Part­ner, der Ihnen ein gro­ßes Ange­bot auch Online zur Ver­fü­gung stellt? Dann soll­ten Sie sich Ihre neue Brand­schutz­tür / Feu­er­schutz­tür in unse­rem Shop aus­su­chen. Sie wis­sen genau was für Leis­tungs­merk­male Ihre neue Brand­schutz­tür haben muss und möch­ten nicht ewig in dem rie­si­gen Ange­bot an Hör­mann Brand­schutz­tü­ren suchen — dann nut­zen  Sie den Arti­kel­fil­ter. dort kön­nen sie die Aus­wahl gleich an Ihre Anfor­de­run­gen anpas­sen und bekom­men dann auch nur noch die Türen ange­zeit, die den Anfor­de­run­gen ent­spre­chen. Aus­wahl­punkte sind unter ande­rem, Die Brand­schutz­dauer, Anzahl der Flü­gel, Maße und das Mate­rial der Wand. Wir haben der­zeit ca. 300 Brand­schutz­tü­ren im Port­fo­lio und wenn Sie sich die für Sie rich­tige Brand­schutz­tür aus­ge­sucht haben, dann kön­nen Sie diese Feu­er­schutz­tür noch indi­vi­du­ell kon­fi­gu­rie­ren. Dann nur noch bestel­len & bezah­len und schon in ein paar Wochen wird Ihre Brand­schutz­tür gelie­fert. Und sollte die Lie­fe­rung nach Ber­lin gehen, dann kön­nen wir Ihnen auch noch optio­nal den Ein­bau anbie­ten. Fra­gen Sie ein­fach nach bei dem kom­pe­ten­ten Team von HaBeFa.de.

Was Sie schon immer zum Thema Brand­schutz­tü­ren wis­sen woll­ten, fin­den Sie in die­sem Video.

Natür­lich steht Ihnen ein Fach­be­trieb in Ber­lin zur Ver­fü­gung. Soll­ten Sie in Ber­lin eine Brand­schutz­tür inkl. Ein­bau benö­ti­gen, dann fra­gen Sie direkt bei der Site­bah GmbH an.

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Warum das Ganze?

Das Pro­blem ist, das die vor­ge­schrie­be­nen War­tungs­maß­nah­men oft nicht ein­ge­hal­ten wer­den und wenn der Ernst­fall ein­tritt, was ist dann? Wenn die Fest­stellan­lage im Brand­fall nicht rea­giert, dann bringt die Brand­schutz­tür nichts, da sie offen bleibt und das Feuer kann sich auf wei­tere Räume aus­brei­ten. Aber das ist ja nicht der Sinn und Zweck einer Brand­schutz­tür mit Fest­stellan­lage.

In der DIN 14677 wird auch gere­gelt, wer die Instand­hal­tung der Fest­stellan­lage vor­neh­men darf. Diese “Zer­ti­fi­zie­rung” soll­ten Sie sich auch zei­gen las­sen, denn Sie als “Betrei­ber” der Anlage, sind für den ordent­li­chen Betrieb ver­ant­wort­lich! Wir kön­nen Ihnen für den Ber­li­ner Raum z.B. die Firma SITEBAH GmbH emp­feh­len. Der Fach­be­trieb nimmt War­tungs­ar­bei­ten und auch den Ein­bau von Fest­stellan­la­gen vor.

Heute wol­len wir Ihnen den Sinn und Zweck von Fest­stellan­la­gen, und wor­auf man bei der War­tung ach­ten muss, näher brin­gen. Eine Fest­stellan­lage hält im “Tages­be­trieb” die Brand­schutz­tür mit einem Haft­ma­gne­ten offen. sobald jedoch die cha­rak­te­ris­ti­sche Brand­ne­ben­er­schei­nun­gen wie Tem­pe­ra­tur­an­stieg, Rauch und Flam­men­strah­lung auf­tre­ten erken­nen die Rauch– und Ther­mo­schal­ter der Fest­stellan­lage einen Brand. Das ver­ur­sacht einen Impuls an die Haft­ma­gnete, wor­auf­hin die fest­ge­stellte Brand­schutz­tür sich auto­ma­tisch schliesst. Dadurch wird der Rauch wesent­lich län­ger auf einen Brand­ab­schnitt beschränkt und die Aus­brei­tung von Rauch und Gasen auf benach­barte Räume, Gebäu­de­ab­schnitte, Trep­pen­häu­ser wird verhindert.

Fest­stellan­la­gen gibt es sowohl für ein­flüg­lige Feu­er­schutz­tü­ren, als auch für zwei­flü­ge­lige Feu­er­schutz­tü­ren. Je nach Räum­lich­kei­ten benö­ti­gen Sie auch wei­te­res Zube­hör, diese Ein­zel­kom­po­nen­ten fin­den Sie bei unse­rem Part­ner im Online­shop. Wie auch bei Brand­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren gibt es bei den Fest­stellan­la­gen Nor­men, die unter ande­rem Instand­hal­tung und Tausch­zy­klen regeln. Bei den Fest­stellan­la­gen kommt die DIN 14677 zum tra­gen. Die Firma HEKATRON hat hierzu ein inter­es­san­tes Info­blatt auf der Home­page.  Hier stellt HEKATRON das Doku­ment (pdf) zum down­load zur Verfügung.

Instand­hal­tung, dar­un­ter ver­steht man die regel­mä­ßige War­tung und Instand­set­zung der Anlage. Je nach Fest­stellan­lage beträgt der Zeit­in­ter­vall für eine Inspek­tion 3 Monate und ein­mal im Jahr muss eine War­tung erfol­gen. Diese Arbeit darf nur von einem qua­li­fi­zier­ten Unter­neh­men durch­ge­führt wer­den. Der Brandmelder/Rauchmelder, der in einer Fest­stellan­lage ent­hal­ten ist, muss regel­mä­ßig getauscht wer­den. Der Zeit­punkt rich­tet sich nach den Her­stel­ler­an­ga­ben, und ob es sich um einen Brand­mel­der mit oder ohne Ver­schmut­zungs­kom­pen­sa­tion handelt.

Hier kön­nen Sie mit den Fach­be­trieb Kon­takt auf­neh­men.

Das Thema Wider­stands­klas­sen ist bei Brand­schutz­tü­ren ganz wich­tig, da auch hier gewisse Auf­la­gen beach­tet wer­den. Die hier beschrie­be­nen Feu­er­schutz­tü­ren sind für den Innen­be­reich geeig­net. Dabei betrach­ten wir die T90-2 (zwei­flü­ge­lige Brand­schutz­tür) als und die T90-1 (ein­flü­ge­lige Brand­schutz­tür). Die ein­flü­ge­lige Brand­schutz­tür gibt es in den Wider­stands­klas­sen WK2, WK3 und WK4 wäh­rend es die T90-2 in der Wider­stands­klasse WK2 gibt.
Die T90-1 H16 gibt es in einer Breite ab 625mm bis hin zu einer Höhe von 2250mm. Die Stan­dard­maße der Tür begin­nen bei 750mm x 2000mm und gehen bis 1250mm x 2250mm. Wenn Sie sich die ein­flü­ge­li­gen Brand­schutz­tü­ren anschauen möch­ten, dann wer­fen Sie einen Blick in den Shop. Je nach Aus­wahl kön­nen Sie die Tür in einer Dünn­falz– bzw. Dick­falz­aus­füh­rung aus­wäh­len. Wich­tig ist auch das Thema wo die Tür ein­ge­baut wer­den soll und wel­che Zarge benö­tigt wird. Diese Aspekte gren­zen die Aus­wahl der ent­spre­chen­den T90 H16 Tür ent­spre­chend ein. Wäh­rend z.B. eine T90-1 H16 auch im Stän­der­werk ein­ge­baut wer­den kann, kann die selbe Tür mit der Sicher­heits­aus­stat­tung WK2 in die­ser Umge­bung nicht mehr genutzt wer­den. Alle T90-1 H16 in den Wider­stands­klas­sen Wk2, WK3 und Wk4 kön­nen nur im Bereich Mau­er­werk, Beton bzw. Poren­be­ton ein­ge­baut wer­den. Des wei­te­ren stellt sich die Frage ob Eck­zarge bzw. Umfas­sungs­zarge. Ab einer Wider­stands­klasse WK3 und WK4 wer­den die T90-1 H16 nur noch mit Umfas­sungs­zarge geliefert.

Wenn man die zwei­flü­ge­lige Brand­schutz­tü­ren T90-2 H16 mit den Wider­stands­klas­sen gibt es ab einer Breite von 1375mm und bis zu einer Höhe von 2500mm. Die Stan­dard­maße begin­nen bei 1500mm x 2000mm und gehen bis zu einem Maß von 2500mm x 2500mm. Wie bereits erwähnt gibt es die zwei­flü­ge­lige Brand­schutz­tür nur in der Zusatz­aus­stat­tung WK2.

Was die den Ein­bau und die Zar­gen­aus­wahl betrifft gilt bei der zwei­flü­ge­li­gen Tür das selbe, wie bei der ein­flü­ge­li­gen H16 Tür. Wenn sie wei­tere Infor­ma­tio­nen zu der Tür wün­schen, dann wer­fen Sie einen Blick in den Shop von unse­rem Part­ner HaBeFa.de.
Soll­ten Sie wei­tere Fra­gen zu den Brand­schutz­tü­ren mit Wider­stands­klas­sen haben, dann steht Ihnen das Team von HaBeFa.de jeder­zeit gerne zur Ver­fü­gung. Schrei­ben Sie ein­fach einen Kom­men­tar unter den Blog­bei­trag und dort fin­den Sie dann auch kurz­fris­tig die Antwort.

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Brand­schutz­tü­ren haben die Auf­gabe, Mau­er­öff­nung gegen das Durch­drin­gen von Feuer zu sichern. Der Ein­bau von Brand­schutz­tü­ren ist lt. Lan­des­bau­ord­nung und Son­der­bau­vor­schrif­ten gere­gelt. Es wer­den so u.a. Brand­schutz­tü­ren zwi­schen Flu­ren, Trep­pen­räu­men und in Brand­wän­den gefordert.

Die spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen an Feu­er­schutz­tü­ren wer­den u.a. auf Grund­lage der DIN 4102 und ÖNORM B 3850 gere­gelt. Es gibt u.a. fol­gende Feu­er­wi­der­stands­klas­sen T30, T-60, T-90, T-120 und T180. Die nach dem T ange­ge­bene Zahl bezieht sich auf den Feu­er­wi­der­stand (feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig) und wird in der Zeit­ein­heit Minu­ten ange­ge­ben. Die Feu­er­wi­der­stands­klasse für eine Brand­schutz­tür rich­tet sich nach der Gebäu­de­nut­zung und den Anfor­de­run­gen der Wand, in die sie ein­ge­baut wird. Gebräuch­lich sind je nach Gebäude der Feu­er­wi­der­stand T-30 , eine Brand­schutz­tür hemmt min­des­tens 30 Minu­ten eine Aus­brei­tung des Feu­ers. Wei­ter­hin kom­men Feu­er­schutz­tü­ren mit dem Feu­er­wi­der­stand T90 zur Anwen­dung, die als feu­er­be­stän­dig zäh­len. Brand­schutz­tü­ren müs­sen selbst­schlie­ßend sein, um eine Ver­brei­tung des Feu­ers in übrige Räume und Gebäude zu ver­hin­dern. Moderne Brand­schutz­tü­ren sind oft­mals an einen Rauch­mel­der gekop­pelt.
Feu­er­schutz­tü­ren kön­nen auch rauch­dicht gestal­tet sein, um die Ver­brei­tung des Rau­ches zu ver­hin­dern. Eine Feu­er­schutz­tür ist jedoch nicht immer zwangs­läu­fig rauch­dicht, die genauen Anfor­de­run­gen an rauch­dichte Türen sind in DIN 18095 gere­gelt. Eine Feu­er­schutz­tür mit Rauch­schutz­funk­tion der Feu­er­wi­der­stands­klasse T-30 ist u.a. T30RS.
Rauch­schutz­tü­ren ver­hin­dern die Aus­brei­tung des Rau­ches, um die Flucht– und Ret­tungs­wege rauch­frei zu gestal­ten. Diese Feuerschutztüren/ Rauch­schutz­tü­ren müs­sen sich im Falle eines Feu­er­alar­mes schlie­ßen, um eine Ver­brei­tung des Rau­ches in andere Räume zu ver­hin­dern. In Gebäu­den mit hohen Besu­cher­zah­len sind Feu­er­schutz­tü­ren Pflicht, die feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig und rauch­hem­mend sind. Die Brand­schutz­tü­ren fin­det man in Trep­pen­häu­sern, Not­aus­gän­gen und lan­gen Flu­ren. Die Brand­schutz­tü­ren ver­hin­dern, daß sich schnell hei­ßer Rauch und Feuer aus­brei­ten kann, die Men­schen haben bei Brän­den die Mög­lich­keit, sich in Sicher­heit zu bringen.

Die Brand­schutz­tü­ren T-30 fin­den u.a. auch als Innen– und Woh­nungs­ein­gangs­tü­ren Ver­wen­dung, die den Flam­men­durch­tritt und den Rauch­durch­gang ver­hin­dern. Die Kri­te­rien für den Brand­schutz sind u.a. ergän­zend, daß der Flam­men­durch­tritt und der Durch­tritt von ent­zünd­ba­ren Gasen und Zer­set­zungs­pro­duk­ten ver­hin­dert wird. Die Tem­pe­ra­tur auf der flam­men­ab­ge­wand­ten Seite einer Brand­schutz­tür darf sich im Mit­tel um nicht mehr als 140 Grad Kel­vin über die Anfangs­tem­pe­ra­tur und an kei­ner Meß­stelle mehr als 180 Grad Kel­vin erhö­hen. Mit einer Brand­schutz­tür erhö­hen Sie die Sicher­heit im Haus, denn Feu­er­schutz­tü­ren schüt­zen vor der Aus­brei­tung von Feuer. Im Brand­fall ver­hin­dert eine Brand­schutz­tür, daß ein Feuer in andere Räume über­grei­fen kann. Auch Brand­ab­schnitte las­sen sich mit einer Brand­schut­zür sicher abschot­ten. Meis­tens beste­hen Brand­schutz­tü­ren aus Stahl. Es gibt aber auch Brand­schutz­tü­ren aus Holz (Holz­Feu­er­schutz­tür) oder Glas (Feu­er­schutz­tür aus Glas). Durch den beson­de­ren, inne­ren Auf­bau einer Feu­er­schutz­tür kann ein Brand sicher vor Aus­brei­tung abge­hal­ten werden.

Ein­bau­orte von Feuerschutztüren

Brand­schutz­tü­ren wer­den sehr häu­fig zur Abtren­nung von Gara­gen zum Wohn­be­reich ein­ge­setzt. Ein wei­te­rer Ein­satz­ort einer Brand­schutz­tür ist die Mon­tage in Hei­zungs­kel­lern, da dort durch die Hei­zung eine erhöhte Brand­last herrscht. Immer häu­fi­ger wer­den Brand­schutz­tü­ren auch als Woh­nungs­tü­ren ein­ge­setzt. Damit wird eine Aus­brei­tung von Brän­den vom Trep­pen­haus zur Woh­nung ver­hin­dert. Eine Brand­schutz­tür kann aber auch vor dem Über­grei­fen eines Bran­des von einer Woh­nung in ein Trep­pen­haus die­nen. Dar­über hin­aus wer­den die Brand­schutz­tü­ren auch oft rauch­dicht aus­ge­führt. Dann han­delt es sich um eine Feu­er­schutz­tür / Rauch­schutz­tür mit der Bezeich­nung T-30–1 RS oder T30-2 RS oder T-90–1 RS oder T-90–2 RS. Wobei die Abkür­zung RS für Rauch­schutz steht. Fälsch­li­cher­weise wer­den Brand­schutz­tü­ren auch manch­mal als F30 bezie­hungs­weise F-90 bezeichnet.

Ein­bau von Feuerschutztüren

Brand­schutz­tü­ren müs­sen fach­ge­recht mon­tiert wer­den. In Mau­er­werk, Beton, Poren­be­ton müs­sen die Zar­gen von Feu­er­schutz­tü­ren neben einer Befes­ti­gung mit bau­auf­sicht­lich zuge­las­se­nem Instal­la­ti­ons­ma­te­rial, immer hohl­raum­frei mit einem geeig­ne­ten Mör­tel aus­ge­füllt wer­den. Ein ver­schäu­men der Zarge einer Brand­schutz­tür ist nicht zuläs­sig. Im Scha­dens­fall wird immer zuerst auf die Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten für die Mon­tage einer Feu­er­schutz­tür geschaut. Das hohl­raum­freie ver­mör­teln einer Brand­schutz­tür –Zarge ist wich­tig, da die Ver­win­dungs­kräfte im Brand­fall an einer Brand­schutz­tür enorm hoch sind. Damit wird ver­hin­dert, dass die Tür aus dem Mau­er­werk geris­sen wird.

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