Der Dic­ta­tor Universal-Türdämpfer V 1600 F mit Mon­ta­ge­platte für Brand­schutz­tü­ren, Feu­er­schutz­tü­ren, Rauch­schutz­tü­ren ist ein uni­ver­sel­ler Tür­dämp­fer für sanf­tes, geräuscharmes Schlie­ßen von Feuer– und Rauchschutztüren.

Vor­teile:

  • Zufal­lende Türen fal­len beson­ders sanft und leise in Türschloss
  • Türen wer­den sicher geschlos­sen gehalten
  • Bau­auf­sicht­li­che geprüft und zugelassen
  • Beson­ders ein­fa­che Montage

Beschrei­bung:

Die­ser uni­ver­sell ein­setz­bare Tür­dämp­fer der Firma DICTATOR sorgt mit sei­ner pro­gres­si­ven Dämp­fungs­cha­rak­te­ris­tik für ein sanf­tes, geräuscharmes Schlie­ßen von Feuer– und Rauch­schutz­tü­ren und hält diese sicher geschlos­sen. Spe­zi­ell für die Mon­tage an Brand­schutz­tü­ren, Feu­er­schutz­tü­ren und Rauch­schutz­tü­ren kon­zi­piert, zeich­net sich die­ser Tür­dämp­fer zudem durch den ver­klei­de­ten Dämp­fungs­zy­lin­der, die unsicht­bare Befes­ti­gung und das ver­chromte Gehäuse aus. Die Schließ­kraft ist fest ein­ge­stellt und beträgt 80 N.

Mon­tage:

Ein wei­te­rer Vor­teil ist die kin­der­leichte Mon­tage ohne gro­ßen Auf­wand. Hier wird ein­fach der Dämp­fer hoch­ge­klappt, die im Lie­fer­um­fang ent­hal­tene Mon­ta­ge­platte wird an der Tür befes­tigt und danach der Dämp­fer wie­der run­ter­ge­klappt, bis er auf der Mon­ta­ge­klappe ein­ras­tet. Der Ein­lauf­ha­ken wird an der Zarge so befes­tigt, dass die Gum­mi­rolle des Dämp­fers zen­trisch in den Haken ein­läuft. Die rich­tige Höhe des Hakens ist dann gege­ben, wenn die Gum­mi­rolle bei umge­klapp­tem Rol­len­he­bel die Vor­der­kante des Hakens noch leicht berührt.

Sie fin­den den Tür­dämp­fer natür­lich bei uns im Shop und Brand­schutz­tü­ren, Rauch­schutz­tü­ren kön­nen Sie auch online kon­fi­gu­rie­ren und bestellen.

Ihr Team von HaBeFa.de

Brand­schutz­tü­ren haben die Auf­gabe, Mau­er­öff­nung gegen das Durch­drin­gen von Feuer zu sichern. Der Ein­bau von Brand­schutz­tü­ren ist lt. Lan­des­bau­ord­nung und Son­der­bau­vor­schrif­ten gere­gelt. Es wer­den so u.a. Brand­schutz­tü­ren zwi­schen Flu­ren, Trep­pen­räu­men und in Brand­wän­den gefordert.

Die spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen an Feu­er­schutz­tü­ren wer­den u.a. auf Grund­lage der DIN 4102 und ÖNORM B 3850 gere­gelt. Es gibt u.a. fol­gende Feu­er­wi­der­stands­klas­sen T30, T-60, T-90, T-120 und T180. Die nach dem T ange­ge­bene Zahl bezieht sich auf den Feu­er­wi­der­stand (feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig) und wird in der Zeit­ein­heit Minu­ten ange­ge­ben. Die Feu­er­wi­der­stands­klasse für eine Brand­schutz­tür rich­tet sich nach der Gebäu­de­nut­zung und den Anfor­de­run­gen der Wand, in die sie ein­ge­baut wird. Gebräuch­lich sind je nach Gebäude der Feu­er­wi­der­stand T-30 , eine Brand­schutz­tür hemmt min­des­tens 30 Minu­ten eine Aus­brei­tung des Feu­ers. Wei­ter­hin kom­men Feu­er­schutz­tü­ren mit dem Feu­er­wi­der­stand T90 zur Anwen­dung, die als feu­er­be­stän­dig zäh­len. Brand­schutz­tü­ren müs­sen selbst­schlie­ßend sein, um eine Ver­brei­tung des Feu­ers in übrige Räume und Gebäude zu ver­hin­dern. Moderne Brand­schutz­tü­ren sind oft­mals an einen Rauch­mel­der gekop­pelt.
Feu­er­schutz­tü­ren kön­nen auch rauch­dicht gestal­tet sein, um die Ver­brei­tung des Rau­ches zu ver­hin­dern. Eine Feu­er­schutz­tür ist jedoch nicht immer zwangs­läu­fig rauch­dicht, die genauen Anfor­de­run­gen an rauch­dichte Türen sind in DIN 18095 gere­gelt. Eine Feu­er­schutz­tür mit Rauch­schutz­funk­tion der Feu­er­wi­der­stands­klasse T-30 ist u.a. T30RS.
Rauch­schutz­tü­ren ver­hin­dern die Aus­brei­tung des Rau­ches, um die Flucht– und Ret­tungs­wege rauch­frei zu gestal­ten. Diese Feuerschutztüren/ Rauch­schutz­tü­ren müs­sen sich im Falle eines Feu­er­alar­mes schlie­ßen, um eine Ver­brei­tung des Rau­ches in andere Räume zu ver­hin­dern. In Gebäu­den mit hohen Besu­cher­zah­len sind Feu­er­schutz­tü­ren Pflicht, die feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig und rauch­hem­mend sind. Die Brand­schutz­tü­ren fin­det man in Trep­pen­häu­sern, Not­aus­gän­gen und lan­gen Flu­ren. Die Brand­schutz­tü­ren ver­hin­dern, daß sich schnell hei­ßer Rauch und Feuer aus­brei­ten kann, die Men­schen haben bei Brän­den die Mög­lich­keit, sich in Sicher­heit zu bringen.

Die Brand­schutz­tü­ren T-30 fin­den u.a. auch als Innen– und Woh­nungs­ein­gangs­tü­ren Ver­wen­dung, die den Flam­men­durch­tritt und den Rauch­durch­gang ver­hin­dern. Die Kri­te­rien für den Brand­schutz sind u.a. ergän­zend, daß der Flam­men­durch­tritt und der Durch­tritt von ent­zünd­ba­ren Gasen und Zer­set­zungs­pro­duk­ten ver­hin­dert wird. Die Tem­pe­ra­tur auf der flam­men­ab­ge­wand­ten Seite einer Brand­schutz­tür darf sich im Mit­tel um nicht mehr als 140 Grad Kel­vin über die Anfangs­tem­pe­ra­tur und an kei­ner Meß­stelle mehr als 180 Grad Kel­vin erhö­hen. Mit einer Brand­schutz­tür erhö­hen Sie die Sicher­heit im Haus, denn Feu­er­schutz­tü­ren schüt­zen vor der Aus­brei­tung von Feuer. Im Brand­fall ver­hin­dert eine Brand­schutz­tür, daß ein Feuer in andere Räume über­grei­fen kann. Auch Brand­ab­schnitte las­sen sich mit einer Brand­schut­zür sicher abschot­ten. Meis­tens beste­hen Brand­schutz­tü­ren aus Stahl. Es gibt aber auch Brand­schutz­tü­ren aus Holz (Holz­Feu­er­schutz­tür) oder Glas (Feu­er­schutz­tür aus Glas). Durch den beson­de­ren, inne­ren Auf­bau einer Feu­er­schutz­tür kann ein Brand sicher vor Aus­brei­tung abge­hal­ten werden.

Ein­bau­orte von Feuerschutztüren

Brand­schutz­tü­ren wer­den sehr häu­fig zur Abtren­nung von Gara­gen zum Wohn­be­reich ein­ge­setzt. Ein wei­te­rer Ein­satz­ort einer Brand­schutz­tür ist die Mon­tage in Hei­zungs­kel­lern, da dort durch die Hei­zung eine erhöhte Brand­last herrscht. Immer häu­fi­ger wer­den Brand­schutz­tü­ren auch als Woh­nungs­tü­ren ein­ge­setzt. Damit wird eine Aus­brei­tung von Brän­den vom Trep­pen­haus zur Woh­nung ver­hin­dert. Eine Brand­schutz­tür kann aber auch vor dem Über­grei­fen eines Bran­des von einer Woh­nung in ein Trep­pen­haus die­nen. Dar­über hin­aus wer­den die Brand­schutz­tü­ren auch oft rauch­dicht aus­ge­führt. Dann han­delt es sich um eine Feu­er­schutz­tür / Rauch­schutz­tür mit der Bezeich­nung T-30–1 RS oder T30-2 RS oder T-90–1 RS oder T-90–2 RS. Wobei die Abkür­zung RS für Rauch­schutz steht. Fälsch­li­cher­weise wer­den Brand­schutz­tü­ren auch manch­mal als F30 bezie­hungs­weise F-90 bezeichnet.

Ein­bau von Feuerschutztüren

Brand­schutz­tü­ren müs­sen fach­ge­recht mon­tiert wer­den. In Mau­er­werk, Beton, Poren­be­ton müs­sen die Zar­gen von Feu­er­schutz­tü­ren neben einer Befes­ti­gung mit bau­auf­sicht­lich zuge­las­se­nem Instal­la­ti­ons­ma­te­rial, immer hohl­raum­frei mit einem geeig­ne­ten Mör­tel aus­ge­füllt wer­den. Ein ver­schäu­men der Zarge einer Brand­schutz­tür ist nicht zuläs­sig. Im Scha­dens­fall wird immer zuerst auf die Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten für die Mon­tage einer Feu­er­schutz­tür geschaut. Das hohl­raum­freie ver­mör­teln einer Brand­schutz­tür –Zarge ist wich­tig, da die Ver­win­dungs­kräfte im Brand­fall an einer Brand­schutz­tür enorm hoch sind. Damit wird ver­hin­dert, dass die Tür aus dem Mau­er­werk geris­sen wird.

Ihr Team von HaBeFa.de