habefa_de_Bundeslaender RauchwarnmelderpflichtGerade Rauch­mel­der könn­ten ver­hin­dern, dass Haus­be­woh­ner nachts im Schlaf von Brän­den über­rascht wer­den. Alle Kam­pa­gnen, mit denen Haus­ei­gen­tü­mer, aber auch Mie­ter zum frei­wil­li­gen Ein­bau der gar nicht teu­ren Geräte auf­ge­for­dert wur­den, hät­ten nur wenig gebracht. “Wir brau­chen eine gesetz­li­che Rege­lung”, for­derte Gräfling.

Ber­lin gehört neben Bran­den­burg und Sach­sen zu den letz­ten drei Bun­des­län­dern, in denen der Ein­bau der tech­nisch rela­tiv sim­plen Warn­sys­teme nicht ver­bind­lich gefor­dert wird. Sena­tor Mül­ler will die für die­ses Jahr geplante Novel­lie­rung der Ber­li­ner Bau­ord­nung nut­zen, um dies zu ändern. Ein Refe­ren­ten­ent­wurf für eine Geset­zes­än­de­rung liege bereits vor und werde in den kom­men­den Wochen zunächst mit den unter­schied­li­chen Inter­es­sen­ver­tre­tern dis­ku­tiert, bestä­tigte Mül­lers Spre­che­rin Daniela Augenstein.

Danach soll für alle Neu­bau­ten der Ein­bau von Rauch­warn­mel­dern in allen Wohn­räu­men außer Küche und Bad vor­ge­schrie­ben wer­den. Für Bestands­bau­ten soll es eine Über­gangs­frist geben, dem Ver­neh­men nach bis 2020. Nach dem Vor­bild von Nordrhein-Westfalen ist vor­ge­se­hen, dass der Haus-Eigentümer für den Ein­bau der Geräte zustän­dig ist, der Woh­nungs­be­sit­zer – in Ber­lin also meist der Mie­ter – wie­derum für die anschlie­ßende War­tung und den Erhalt der Funktionsfähigkeit.

Unge­klärte juris­ti­sche Aspekte

Bereits in die­sen Fra­gen gibt es jedoch Dis­sens mit der Woh­nungs­wirt­schaft, die sich seit Jah­ren gegen eine Rauch­meld­er­pflicht wehrt. “Ein Gesetz­ge­ber sollte nur etwas ver­ord­nen, was er auch durch­set­zen kann”, sagte Sieg­fried Reh­berg, Ver­tre­ter des Ver­ban­des Berlin-Brandenburgischer Woh­nungs­un­ter­neh­men (BBU).

Er ver­wies auf unge­klärte juris­ti­sche Aspekte, etwa die Frage, wie das Betre­ten der Miet­woh­nun­gen durch­ge­setzt wer­den könne, um die Funk­ti­ons­fä­hig­keit ein­mal ange­brach­ter Mel­der über­prü­fen zu kön­nen. Bei einer Aus­stat­tung aller Ber­li­ner Woh­nun­gen gebe es zudem einen Bedarf, der von der Indus­trie kurz­fris­tig kaum gedeckt wer­den könne. Daher sei eine Über­gangs­zeit von min­des­tens zehn Jah­ren erforderlich.

Wei­ter­le­sen kön­nen Sie den Arti­kel aus der Ber­li­ner Mor­gen­post hier. Wir habe hier im Blog schon das eine oder andere mal geschrieben.

Ihr Team von HaBeFa.de

Quelle: Ber­li­ner Mor­gen­post online

Von 16 Bun­des­län­dern ver­zich­ten nur noch zwei auf eine gesetz­li­che Pflicht zum Ein­bau von Rauch­mel­dern in Wohn­ge­bäu­den: Sach­sen und Ber­lin. In Ber­lin wird immer wie­der dar­über dis­ku­tiert und irgend­wie kommt der Bau­se­na­tor mit sei­nen Vor­stel­lun­gen nicht wei­ter. In Bran­den­burg wer­den Sie ab 2014 zur Pflicht und in Ber­lin über­legt man immer noch ob und ab wann diese Pflicht zu Rauch­mel­der ein­ge­führt wird. Nach­weis­lich haben auch in Ber­lin Rauch­mel­der in etli­chen Fäl­len Leben geret­tet, weil sie Nachts schla­fende Bewoh­ner bei Feuer mit einem durch­drin­gen­den Piep­ton weck­ten. Die meis­ten Brand­op­fer, 2012 waren es in Ber­lin 28, ster­ben nicht durch die Flam­men, son­dern nach weni­gen Minu­ten an Rauch­ver­gif­tung. In 2013 sind es bereits über 10 Opfer, die ein bei einem Brand durch Rauch­ver­gif­tung gestor­ben sind.

Neben den Sach­ar­gu­men­ten muss Ber­lin außer­dem eine mit Bran­den­burg kom­pa­ti­ble Lösung fin­den, denn beide Län­der wol­len ihre Bau­ord­nun­gen har­mo­ni­sie­ren. Bran­den­burgs Bau­mi­nis­ter Jörg Vogel­sän­ger (SPD) hatte im Februar ange­kün­digt, dass er für sein Land eine Rauch­meld­er­pflicht für neu gebaute Woh­nun­gen ab 2014 in das Regel­werk schrei­ben will. Bereits beste­hende Woh­nun­gen und Wohn­häu­ser sol­len bis zum 31. Dezem­ber 2020 nach­ge­rüs­tet werden.

Inter­es­sant ist auch die Debatte, wer denn den Ein­bau und die War­tung ver­an­las­sen soll. Wir hat­ten ja bereits vor fast einem Jahr über das Thema gespro­chen, aber in der Haupt­stadt ist bis heute keine Eini­gung zu sehen. Die Eigen­tü­mer wol­len das die Kos­ten für Ein­bau und War­tung die Mie­ter zah­len und die Mie­ter­ver­ei­ni­gung sagen, das ist Sache der Eigen­tü­mer. Wir reden hier von einer War­tung, die alle paar Jahre vor­ge­nom­men wer­den muss und über Kos­ten, die z.B. bei uns im Shop für 5 Rauch­mel­der bei nicht ein­mal 160 Euro lie­gen, soll­ten sowohl Mie­ter, als auch Eigen­tü­mer nicht abschrecken.Auch bei der Tech­nik der Rauch­mel­der hat sich in den letz­ten Jah­ren eini­ges getan. Neu­este Rauch­warn­mel­der­tech­no­lo­gie und eine opti­male Gehäu­se­kon­struk­tion machen es Genius H mög­lich, sich an ihre Umge­bungs­tem­pe­ra­tur anzu­pas­sen und intui­tiv auf ihr Umfeld zu rea­gie­ren. Täu­schungs­alarme, die z.B. durch Schwan­kun­gen der Umge­bungs­tem­pe­ra­tur oder Bedien­feh­ler her­vor­ge­ru­fen wer­den, gehö­ren mit Genius H der Ver­gan­gen­heit an. Mit der ein­zig­ar­ti­gen Melder-Intelligenz von Genius H ist es gelun­gen, eine grund­sätz­li­che Unsi­cher­heit von Rauch­warn­mel­dern zu besei­ti­gen. Mit der „Echt-Alarm-Garantie“ garan­tiert HEKATRON, dass Genius H bei fach­ge­rech­ter Instal­la­tion täu­schungs­alarm­si­cher ist. Im Pro­spekt von HEKATRON fin­den Sie wei­tere Infos.

Rauch­mel­der kön­nen Leben retten!

Wir emp­feh­len des­halb: Es geht um das Wohl Ihrer Fami­lie und da sollte man nicht auf die gesetzt­li­che Grund­lage war­ten. Initia­tive ist angesagt!

Ihr Team von HaBeFa.de