Quelle: http://www.toonsup.de

Seit vie­len Jah­ren ver­kau­fen wir unter ande­rem die hoch­wer­ti­gen Pro­dukte aus dem Hause Hör­mann und wie in vie­len Bran­chen, wer­den auch hier mal die Preise an die Markt­ge­ge­ben­hei­ten ange­passt. Damit Sie als Kunde aber etwas län­ger Zeit haben, die rich­tige Brand­schutz­tür oder Haus­tür zu fin­den, bie­ten wir Ihnen einen ein­ma­li­gen, exklu­si­ven Ser­vice auf HaBeFa.de an.

Bestel­len Sie bis zum 31. Juli 2012 noch zum Preis vor der Preis­er­hö­hung! Ab dem 1. August fin­den Sie dann auch auf HaBeFa.de die neuen Preise.

Da kön­nen wir nur eines sagen:

Schla­gen Sie JETZT zu!

Das ist unser “Danke schön” alle alle Kun­den die im Juli 2012 bei HaBeFa.de eine Brand­schutz­tür, Rauch­schutz­tür, Mehr­zweck­tür, Haus­tür, Sicher­heits­tür, Gara­gen­tor oder andere Pro­dukte kau­fen! Wir freuen uns über Ihre Ent­schei­dung für HaBeFa.de, Ihrem zuver­läs­si­gen Part­ner im Inter­net, wenn es um Ihre Tür, Ihr Gara­gen­tor und Ihre Sicher­heit geht!

Aber HaBeFa.de bie­tet Ihnen nicht nur den Vor­teil, das Preis­er­hö­hung erst einen Monat spä­ter erfolgt, nein für alle Ber­li­ner Kun­den, die bei HaBeFa.de ein­kau­fen bie­ten wir optio­nal den Ser­vice von “Auf­maß bis Ein­bau” an. Las­sen Sie sich von uns für Ihre Haus­tür oder Brand­schutz­tür, die in Ber­lin ein­ge­baut wer­den soll, ein Ange­bot unter­brei­ten! So erhal­ten Sie alles aus einer Hand und benö­ti­gen nicht noch einen Part­ner, der den fach­ge­rech­ten Ein­bau über­nimmt. For­dern Sie noch heute Ihr per­sön­li­ches Ange­bot unter HaBeFa.de an oder setz­ten Sie sich direkt mit dem Fach­be­trieb unter Sitebah.de in Ver­bin­dung.

Ihr Team von HaBeFa.de

 

Feu­er­schutz­tü­ren haben die Auf­gabe, Wand­öff­nun­gen gegen das Durch­drin­gen von Feuer zu sichern. Der Ein­bau von Feu­er­schutz­tü­ren ist lt. Lan­des­bau­ord­nung und Son­der­bau­vor­schrif­ten gere­gelt. Es wer­den so u.a. Feu­er­schutz­tü­ren zwi­schen Flu­ren, Trep­pen­räu­men und in Brand­wän­den gefordert.

Die spe­zi­el­len Anfor­de­run­gen an Feu­er­schutz­tü­ren wer­den u.a. auf Grund­lage der DIN 4102 und ÖNORM B 3850 gere­gelt.  Es gibt u.a. fol­gende Feu­er­wi­der­stands­klas­sen T30, T60, T90, T120 und T180. Die nach dem T ange­ge­bene Zahl bezieht sich auf den Feu­er­wi­der­stand (feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig) und wird in  der Zeit­ein­heit Minu­ten ange­ge­ben. Die Feu­er­wi­der­stands­klasse für eine Feu­er­schutz­tür rich­tet sich nach der Gebäu­de­nut­zung und den Anfor­de­run­gen der Wand, in die sie ein­ge­baut wird. Gebräuch­lich sind je nach Gebäude der Feu­er­wi­der­stand T30 , eine Feu­er­schutz­tür hemmt min­des­tens 30 Minu­ten eine Aus­brei­tung des Feu­ers. Wei­ter­hin kom­men Feu­er­schutz­tü­ren mit dem  Feu­er­wi­der­stand T90 zur Anwen­dung, die als  feu­er­be­stän­dig zäh­len. Feu­er­schutz­tü­ren müs­sen selbst­schlie­ßend sein, um eine Aus­brei­tung des Feu­ers in übrige Räume und Gebäude zu ver­hin­dern. Moderne Feu­er­schutz­tü­ren sind oft­mals an einen Rauch­mel­der gekoppelt.

Feu­er­schutz­tü­ren kön­nen auch rauch­dicht gestal­tet sein, um die Ver­brei­tung des Rau­ches zu ver­hin­dern. Eine Feu­er­schutz­tür ist jedoch nicht immer zwangs­läu­fig rauch­dicht, die genauen Anfor­de­run­gen an rauch­dichte Türen sind in DIN 18095 gere­gelt. Eine Feu­er­schutz­tür mit Rauch­schutz­funk­tion der Feu­er­wi­der­stands­klasse T30 ist u.a. T30 — RS.

Rauch­schutz­tü­ren ver­hin­dern die Aus­brei­tung des Rau­ches, um die Flucht– und Ret­tungs­wege rauch­frei zu gestal­ten. Diese Feu­er­schutz­tü­ren/ Rauch­schutz­tü­ren müs­sen sich im Falle eines Feu­er­alar­mes schlie­ßen, um eine Aus­brei­tung des Rau­ches in andere Räume zu ver­hin­dern. In Gebäu­den mit hohen Besu­cher­zah­len sind Feu­er­schutz­tü­ren Pflicht, die feu­er­hem­mend, feu­er­be­stän­dig und rauch­hem­mend sind. Die Feu­er­schutz­tü­ren fin­det man in Trep­pen­häu­sern, Not­aus­gän­gen und lan­gen Flu­ren. Die Feu­er­schutz­tü­ren ver­hin­dern, daß sich schnell hei­ßer Rauch und Feuer aus­brei­ten kann, die Men­schen haben bei Brän­den die Mög­lich­keit, sich in Sicher­heit zu bringen.

Die Feu­er­schutz­tü­ren T30 fin­den u.a. auch als Innen– und Woh­nungs­ein­gangs­tü­ren Ver­wen­dung, die den Flam­men­durch­tritt und den Rauch­durch­gang ver­hin­dern. Die Kri­te­rien für den Brand­schutz sind u.a. ergän­zend, daß der Flam­men­durch­tritt und  der Durch­tritt von ent­zünd­ba­ren Gasen und Zer­set­zungs­pro­duk­ten ver­hin­dert wird. Die Tem­pe­ra­tur auf der flam­men­ab­ge­wand­ten Seite einer Feu­er­schutz­tür darf sich im Mit­tel um nicht mehr als 140 Grad Kel­vin über die Anfangs­tem­pe­ra­tur und an kei­ner Meß­stelle mehr als 180 Grad Kel­vin erhö­hen.
Mit einer Feu­er­schutz­tür erhö­hen Sie die Sicher­heit im Haus, denn Feu­er­schutz­tü­ren schüt­zen vor der Aus­brei­tung von Feuer. Im Brand­fall ver­hin­dert eine Feu­er­schutz­tür, daß ein Feuer in andere Räume über­grei­fen kann. Auch Brand­ab­schnitte las­sen sich mit einer Brand­schut­zür sicher abschot­ten. Meis­tens beste­hen Feu­er­schutz­tü­ren aus Stahl. Es gibt aber auch Feu­er­schutz­tü­ren aus Holz (Holz­Feu­er­schutz­tür) oder Glas (Feu­er­schutz­tür aus Glas). Durch den beson­de­ren, inne­ren Auf­bau einer Feu­er­schutz­tür kann ein Brand sicher vor Aus­brei­tung abge­hal­ten werden.

Ein­bau­orte von Feu­er­schutz­tü­ren

Feu­er­schutz­tü­ren wer­den sehr häu­fig zur Abtren­nung von Gara­gen zum Wohn­be­reich ein­ge­setzt. Ein wei­te­rer Ein­satz­ort einer Feu­er­schutz­tür ist die Mon­tage in Hei­zungs­kel­lern, da dort durch die Hei­zung eine erhöhte Brand­last herrscht. Immer häu­fi­ger wer­den Feu­er­schutz­tü­ren auch als Woh­nungs­tü­ren ein­ge­setzt. Damit wird eine Aus­brei­tung von Brän­den vom Trep­pen­haus zur Woh­nung ver­hin­dert. Eine Feu­er­schutz­tür kann aber auch vor dem Über­grei­fen eines Bran­des von einer Woh­nung in ein Trep­pen­haus die­nen. Dar­über hin­aus wer­den die Feu­er­schutz­tü­ren auch oft rauch­dicht aus­ge­führt. Dann han­delt es sich um eine Feu­er­schutz­tür / Rauch­schutz­tür mit der Bezeich­nung T30-1 RS oder T30-2 RS oder T90-1 RS oder T90-2 RS. Wobei die Abkür­zung RS für Rauch­schutz steht. Fälsch­li­cher­weise wer­den Feu­er­schutz­tü­ren auch manch­mal als F30 bezie­hungs­weise F90 bezeichnet.

Ein­bau von Feu­er­schutz­tü­ren

Feu­er­schutz­tü­ren müs­sen fach­ge­recht mon­tiert wer­den. In Mau­er­werk, Beton, Poren­be­ton müs­sen die Zar­gen von Feu­er­schutz­tü­ren neben einer Befes­ti­gung mit bau­auf­sicht­lich zuge­las­se­nem Befes­ti­gungs­ma­te­rial, immer hohl­raum­frei mit einem geeig­ne­ten Mör­tel aus­ge­füllt wer­den. Ein ver­schäu­men der Zarge einer Feu­er­schutz­tür ist nicht zuläs­sig. Im Scha­dens­fall wird immer zuerst auf die Ein­hal­tung der Vor­schrif­ten für die Mon­tage einer Feu­er­schutz­tür geschaut. Das hohl­raum­freie ver­mör­teln einer Feu­er­schutz­tür –Zarge ist wich­tig, da die Ver­win­dungs­kräfte im Brand­fall an einer Feu­er­schutz­tür enorm hoch sind. Damit wird ver­hin­dert, dass die Tür aus dem Mau­er­werk geris­sen wird.Sie fin­den Feuerschutztüren/Brandschutztüren in unse­rem Shop.

Ihr Team von HaBeFa.de

Fest­stellan­la­gen

Eine Fest­stellan­lage fin­det Ver­wen­dung an einer Brand­schutz­tür / Feu­er­schutz­tür oder Rauch­schutz­tür um diese dau­er­haft offen zu hal­ten und im Brand­fall über einen oder meh­rere Rauch­mel­der und Tür­schlie­ßer sicher zu schlie­ßen. Die Kom­po­nen­ten einer Fest­stellan­la­gen müs­sen auf­ein­an­der abge­stimmt sein und bedür­fen einer bau­auf­sicht­li­chen Zulassung.

Kom­po­nen­ten einer Feststellanlage

Eine Fest­stellan­lage besteht aus fol­gen­den Kom­po­nen­ten die sowohl als Ein­zel­bau­teile als auch als inte­grierte Bau­teile zur Ver­fü­gung stehen.

  • Rauchmelder/ Brandmelder/ Rauchschalter
  • Netz­teil (Energieversorgung)
  • Aus­wer­te­ein­heit (Auslösevorrichtung)
  • Hand­aus­lö­s­e­tas­ter (je nach System)
  • Schließ­mit­tel
  • Fest­stell­ein­heit (Feststellvorrichtung)

Rauch­mel­der oder Thermomelder

Dient der Erken­nung von Rauch oder Tem­pe­ra­tur und gibt im Brand­fall ein Schließ­si­gnal an die Auswerteeinheit.

Aus­wer­te­ein­heit einer Feststellanlage

Wer­tet die über­mit­tel­ten Signale aus und ver­an­lasst wei­tere Schritte wie z.B. das Lösen der Tür um den Schließ­vor­gang einzuleiten.

Hand­aus­lö­s­e­tas­ter / Druck­tas­ter für Feststellanlagen

Die­ser dient zur manu­el­len Aus­lö­sung der Tür und muß in unmit­tel­ba­rer Nähe der Tür in DIN Höhe ange­bracht werden.

Schließ­mit­tel für Feststellanlagen

In der Regel ein Oben­tür­schlie­ßer von GEZE, DORMA o.glw. Die­ser steht durch die geöff­nete Tür unter Druck und wird beim Aus­lö­sen die Rauch­schutz­tür, Brand­schutz­tür, Feu­er­schutz­tür sicher schlie­ßen. Bei zwei­flü­ge­li­gen Türen wird zusätz­lich ein Schließ­fol­ge­reg­ler benö­tigt, der die Abfolge des Schließ­vor­gan­ges bei­der Tür­flü­gel steuert.

Fest­stell­ein­heit einer Feststellanlage

Damit die Tür auch offen bleibt wird diese z.B. über Magne­ten wel­che an der dane­ben­lie­gen­den Wand instal­liert sind fest gehal­ten. Diese Elek­tro­ma­gne­ten wer­den über die Aus­wer­te­ein­heit ange­steu­ert und im Brand­fall gelöst.

Dar­über hin­aus wer­den auch Schließ­ein­hei­ten (Oben­tür­schlie­ßer) mit inte­grier­ter Festell­ein­heit und inte­grier­tem Rauch­mel­der angeboten.

Fest­stellan­la­gen dür­fen aus­schließ­lich von Her­stel­ler selbst oder von vom Her­stel­ler geschul­ten und zer­ti­fi­zier­ten Fir­men abge­nom­men und gewar­tet wer­den. Eine Fest­stellan­lage unter­liegt der monat­li­chen War­tungs­pflicht durch ein­ge­wie­se­nes Per­so­nal und einer jähr­li­chen Prü­fungs­pflicht durch eine zer­ti­fi­zierte Fach­firma (Sach­kun­dige für Feststellanlagen).

Je nach bau­li­cher Situa­tion muß eine Fest­stellan­lage ent­spre­chend aus­ge­legt wer­den. Sie fin­den das Ange­bot an Fest­stellan­la­gen in unse­rem Shop!

 

Hör­mann Brand­schutz­tü­ren wer­den mit­tels einem Epoxi-Polyester-Pulver als Grun­die­rung beschich­tet. Nach erfolg­tem Ein­bau ist eine Ober­flä­chen­end­be­hand­lung notwendig.

Lösungs­mit­tel­hal­tige Lacke
Zur End­be­hand­lung kön­nen wir fol­gende Ver­fah­ren vorschlagen:

  • Die Ober­flä­che von Tür­blatt sowie Zarge wird ange­schlif­fen und gründ­lich gesäubert.
  • Nach Säu­be­rung und völ­li­gem Abtrock­nen die­ser ange­schlif­fe­nen und zu behan­deln­den Flä­chen wird ein 2K-Epoxi-Haftgrund (lösungs­mit­tel­hal­tig) aufgetragen.
  • Nach Aus­här­tung des Haft­grun­des kann die farb­li­che End­be­hand­lung mit han­dels­üb­li­chen Mal­er­far­ben umge­setzt werden.

Anstelle des 2K-Epoxi-Haftgrundes kann ebenso sogleich auf der geschlif­fe­nen wie auch gerei­nig­ten Pul­ver­be­schich­tung ein 2K-PUR-Decklack (lösungs­mit­tel­hal­tig) auf­ge­tra­gen wer­den. Jener Auf­trag die­ser Lacke muss im Roll– oder Spritz­ver­fah­ren stattfinden.

Bei Über­la­ckie­rung der Brand­schutz­strei­fen sind jene umfas­send zu säu­bern. Danach kann mit jedem
han­dels­üb­li­chen Kunst­harz oder 2-Komponenten-Lack über­la­ckiert werden.

Als End­an­strich kann ein Kunst­harz­lack der Fa. Bril­lux ein­ge­setzt wer­den. Es gibt natür­li­cher­weise noch übrige Mar­ken­fa­bri­kate wel­che ver­wen­det wer­den können.

Was­ser­lös­li­che Lacke
Für die Ober­flä­chen­be­hand­lung kön­nen wir fol­gende Methode / Pro­dukte nahelegen:

  • Die Ober­flä­che von Tür­blatt und Zarge wird ange­schlif­fen plus umfas­send gereinigt.
  • Nach Säu­be­rung wie auch völ­li­gem Abtrock­nen der ange­schlif­fe­nen und zu behan­deln­den Flä­chen kann ent­we­der ein
  • Haft­grund Bril­lux — Lacryl All­grund 246 oder Sik­kens Redox BL forte (2 Kom­po­nen­ten) auf­ge­bracht werden.
  • Nach Aus­här­tung des Haft­grun­des kann die farb­li­che End­be­hand­lung unter Ein­satz von han­dels­üb­li­chen Mal­er­far­ben umge­setzt werden.

Anstatt eines Haft­grun­des kön­nen auch direkt auf jener geschlif­fe­nen und gerei­nig­ten Pul­ver­grund­be­schich­tung nach­fol­gende Deck­la­cke gestri­chen werden:

  • Bril­lux Lacryl Sei­den­matt­lack 270
  • Bril­lux Lacryl-PU Glanz­lack 275
  • Capa­rol Capa­lac Aqua PU Alcyd Satin
  • Her­bol Her­bo­lux Aqua PU

Zusätz­li­che Infor­ma­tio­nen in puncto erfor­der­li­cher Ober­flä­chen­be­hand­lung von Hör­mann Türen ent­neh­men Sie bitte der aktu­el­len Ein­bau– und Wartungsanleitung.

Es geht jetzt wie­der um das Thema Haus­tür. Im Teil 1 sind wir ja schon auf das Mate­rial der Türe ein­ge­gan­gen. Heute wer­den wei­tere Fra­gen wie Sicher­heits­an­sprü­che, Tür­öff­nung, Haus­tür­größe und Schloss besprochen.

Wel­chen Sicher­heits­an­sprü­chen soll die neue Haus­tür entsprechen?

Hier­bei gibt es eine für Abneh­mer sinn­volle Klas­si­fi­zie­rung der Tür, die soge­nann­ten Wider­stands­klas­sen (WK 1 bis WK 6). Haus­tü­ren der WK 1 Klasse wei­sen einen Stan­dard­si­che­rung gegen Auf­bruch­ver­su­che mit kör­per­li­cher Gewalt wie Gegen­tre­ten, Gegen­sprin­gen, Schul­ter­wurf, Hoch­schie­ben und Her­aus­rei­ßen auf. WK 2 Klasse bedeu­tet, dass die ver­schlos­sene Türe einem Auf­bruch mit ein­fa­chem Werk­zeug, wie Schrau­ben­zie­her, Keil oder Zange für 3 Minu­ten stand hält. Damit wären schon die meis­ten Gele­gen­heits­diebe abge­deckt. Wenn Sie eine Tür der Wider­stands­klasse 3 (WK 3) besit­zen, dann hält die Türe auch einem Kuh­fuß für min­des­tens 5 Minu­ten stand. Die WK 4 Klasse Türen hal­ten schon den erfah­re­nen Täter, der Säge­werk­zeuge und Schlag­werk­zeuge, wie Schlag­werk­zeug, Schlagaxt, Stemm­ei­sen, Ham­mer und Akku-Bohrmaschine ein­setzt für etwa 10 Minu­ten ab. Wenn ihre Haus­türe, mit einem Gla­s­ein­satz bis Schei­ben­durch­mes­ser von 125mm, aber auch Täter abhal­ten soll, die mit Bohr­ma­schine, Stich­säge, Säbel­säge und Win­kel­schlei­fer ein­setz­ten, dann benö­ti­gen Sie eine Tür mit WK 5. Dann hält die Türe bis zu 15 Minu­ten. Die Wider­stands­klasse WK 6 baut auf der WK 5 auf und hält für bis zu 20 Minu­ten. Vor­aus­set­zung ist hier­bei ein Schei­ben­durch­mes­ser bis zu 250mm.
Haus­tü­ren wer­den meis­tens ent­we­der in der Wider­stands­klasse WK1 oder WK 2 ange­bo­ten. Diese Wider­stands­klas­sen sind in der Euro­päi­schen Norm ENV 1627 ver­an­kert. Das heißt im Umkehr­schluss, dass Haus­tü­ren, die mit einer Wider­stands­klasse aus­ge­zeich­net sind, auch dem Test unter­zo­gen wurden.

Soll es eine Tür mit Gla­s­ein­satz sein? Wenn ja, was muss man hier beachten?

Glas ist ein Vari­ante, die die Haus­tür „auf­lo­ckert“ und eine per­sön­li­che Note ver­mit­telt. Auch hier gibt es unzäh­lige Dekor und Vari­an­ten. Ganz wich­tig ist hier­bei die Frage der Wär­me­schutz­ver­gla­sung, mit der sie auch Ener­gie­kos­ten spa­ren kön­nen. Es gibt z.B. 2-fach– bzw. 3-fach-Wärmeschutzverglasungen. Hier­bei spielt der U-Wert eine aus­schlag­ge­bende Rolle. Bei der 2-fach Ver­gla­sung liegt der U-Wert bei ca. 1.1 W/ m² und bei der 3-fach Ver­gla­sung bei ca. 0,7 W/ m². Was sagt der Wert aus? Die wich­tigste Kenn­zahl im Zusam­men­hang mit dem Wär­me­schutz eines ein­zel­nen Bau­teils ist der U-Wert(Wärmedurchgangskoeffizient, Wär­me­durch­läs­sig­keit). Er gibt an, wel­che Wär­me­menge (in kWh) durch eine Bau­teil­flä­che von 100 m² in einer Stunde trans­por­tiert wird, wenn zwi­schen innen und außen ein Tem­pe­ra­tur­un­ter­schied von 10 Grad besteht. Je klei­ner der Wert, desto bes­ser. Neben die­sem Aspekt gibt es noch die Frage, soll das Glas außen und innen iden­tisch oder unter­schied­lich sein. Denn auch hier gibt es ver­schie­dene Ange­bote. Also sie sehen schon, alleine bei der Glas­wahl kann man viel Ein­fluss nehmen.

Soll die Türe nach recht oder links — nach innen oder nach außen öffnen?

Grund­sätz­lich öff­nen die Türen nach innen, aber es gibt mitt­ler­weile Ange­bote, bei denen die Türe nach außen öff­net. Oft ist das mit einem Auf­preis ver­bun­den. Wenn sie wis­sen, ob Ihre Türe nach innen oder außen öff­nen soll, dann müs­sen sie sich nur noch Gedan­ken machen ob der Anschlag links oder rechts sein soll.
DIN-links:
Man betrach­tet die Haus­türe von der Seite, nach der sich das Tür­blatt öff­net, d.h. sie dreht sich nach links. Die Tür­bän­der befin­den sich dann auch links.
DIN-rechts:
Man betrach­tet die Haus­tür von der Seite, nach der sich das Tür­blatt öff­net, d.h. sie dreht sich nach rechts. Die Tür­bän­der befin­den sich rechts.

Wel­che Größe soll die neue Haus­tür haben?

Hier soll­ten Sie nach der Aus­wahl der ent­spre­chen­den Türe schauen, ob der Anbieter/Hersteller Ihnen eine genaue Anlei­tung zur Ver­fü­gung stel­len kann. Denn oft kann hier ein Pro­blem beim Ver­ständ­nis der ein­zel­nen Begriffe auf­tre­ten. Was ist Bau­richt­maß, Rah­men­maß, Größe des Tür­blat­tes und ….? Am Bes­ten ist es, wenn Sie eine ein­deu­tige Zeich­nung vor­lie­gen haben, dann kön­nen sie die genauen Maße neh­men und danach die Tür­größe aus­wäh­len. Ganz wich­tig ist auch das Mes­sen an zwei Punk­ten, weil immer mal wie­der Unter­schiede z.B. vom Maß oben und unten beste­hen kön­nen. Wenn Sie sich da zu unsi­cher sind, dann las­sen Sie einen Fach­mann ran. Denn sie möch­ten ja vom ers­ten Tag ihre neue Haus­tür „genießen“.

Wel­che Ansprü­che habe ich an das Schloss?

Schloss und Zylin­der wird oft im Volks­mund in einen Topf gewor­fen. Das ist so nicht rich­tig! Der Zylin­der einer Haus­tür ist der Teil in den man den Haus­tür­schlüs­sel steckt. Es gibt vom ein­fa­chen Stan­dard­zy­lin­der bis hin zum hoch­wer­ti­gen Sicher­heits­schließ­zy­lin­der viele Vari­an­ten. Beim Stan­dard­zy­lin­der las­sen sich die Schlüs­sel über­all kopie­ren, wäh­rend beim Sicher­heits­schließ­zy­lin­der oft eine Siche­rungs­karte vor­han­den ist. Diese besit­zen dann auch eine VDS Zulas­sung, Anbohr­schutz und wei­tere Sicher­hei­ten. Bei dem Schloss han­delt es sich um den Teil, der die eigent­li­che Ver­rieg­lung der Türe vor­nimmt. Es gibt auch hier die ein­fa­che Vari­ante mit einem Rie­gel bis hin zur auto­ma­ti­schen Mehr­fach­ver­rieg­lung. Diese hoch­wer­tige Ver­rieg­lung kann dann auch optio­nal über Fin­ger­print oder andere Ansteue­run­gen betä­tigt wer­den. Emp­feh­lung: Man sollte immer eine Mehr­fach­ver­rieg­lung mit Bol­zen UND Schwenk­ha­ken, die sich in den Schließ­ble­chen und in der Zarge ver­kral­len, nutzen.

Ihr Team von HaBeFa.de

Es gibt viele Haus­tü­ren mit unter­schied­lichs­ten Qua­li­täts­merk­ma­len. Aber wenn man heute in Netz der Netze nach einer Haus­tür schaut, dann wird man erst ein­mal vom Ange­bot „über­rollt“. Da macht es Sinn Alu­haus­tür schon im Vor­feld über einige Punkte nach­zu­den­ken. Der Bei­trag soll Ihnen einige Punkte an die Hand geben, die für Sie opti­male Ein­gangs­tür zu aus­fin­dig machen. Da das Design (Farbe und Griffe) sich ja nach dem per­sön­li­chen Geschmack rich­tet, haben wir die­ses Thema außen vor gelas­sen. Dage­gen auch hier wer­den Sie bestimmt die eine oder andere Anre­gung in die­sem Blog aus­fin­dig machen.

Bevor wir auf die ver­schie­de­nen Punkte ein­ge­hen, haben wir einige Fra­gen zusam­men gestellt:
(Diese beant­wor­ten wir Ihnen in den fol­gen­den 3 Teilen)

  • Aus wel­chem Mate­rial soll die neue Haus­tür sein?
  • Wel­chen Sicher­heits­an­sprü­chen soll die neue Haus­tür entsprechen?
  • Soll es eine Tür mit Gla­s­ein­satz sein? Wenn ja, was muss man hier beachten?
  • Soll die Tür nach recht oder links — nach innen oder nach außen öffnen?
  • Wel­che Größe soll die neue Haus­tür haben? Was muss man bei den Bau­vor­be­rei­tun­gen beachten?
  • Wel­che Ansprü­che habe ich an das Schloss?
  • Soll die Tür mit Sei­ten­tei­len, Ober­licht und/oder Vor­dach aus­ge­stat­tet werden?
  • Wel­che Vari­an­ten gibt es bei den Flügelrahmen?
  • Wel­che Türz­arge bei wel­chen Wänden?
  • An wel­ches Zube­hör sollte man beim Kauf den­ken? (Tür­spion, E-Öffner, wei­tere Schlüs­sel und …)

Aus wel­chem Werk­stoff soll die neue Haus­tür sein?

Die Kunst­stoff­tür:

Auch wenn der Kunst­stoff frü­her im nied­ri­gen Preis­seg­ment ange­sie­delt war, so hat sich heute eini­ges ver­än­dert. Qua­li­ta­tiv hoch­wer­tige Kunst­stoff­tü­ren beste­chen mitt­ler­weile, bei einem guten Preis Leis­tungs­ver­hält­nis, durch hohe Funk­tio­na­li­tät sowie extreme Lang­le­big­keit und haben sich zu einer Alter­na­tive selbst für kri­ti­sche Bau­her­ren ent­wi­ckelt. Basis für jede Ein­gangs­tür ist das Mate­rial selbst. Mit der Wahl von Kunst­stoff­tü­ren aus soge­nann­tem „hoch­schlag­be­stän­di­gen“ PVC kann man sicher sein, dass bereits der Roh­stoff für eine Grunds­ta­bi­li­tät und einen guten Schutz gegen Wind und Wet­ter sorgt. Durch eine umlau­fende Ver­stär­kung aus ver­zink­tem Stahl kann die Sta­bi­li­tät der Ein­gangs­tür wei­ter erhöht wer­den. Die Haus­tür Pro­file selbst beste­hen aus meh­re­ren klei­nen Luft­kam­mern, die wie Puf­fer­zo­nen für eine gute Wär­me­däm­mung sor­gen. Umlau­fende Gum­mi­dich­tun­gen auf meh­re­ren Ebe­nen schüt­zen den Ein­gangs­be­reich vor Zug­luft. Mit die­sen Qua­li­täts­merk­ma­len kann die Kunststoff-Haustür auch ihre viel­fäl­ti­gen Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten aus­spie­len. Die Band­breite reicht von ver­glas­ten Türen in zahl­rei­chen Vari­an­ten über eine sym­me­trisch klare Form­ge­bung bis hin zum tra­di­tio­nel­len Design. Eine breite Farb­pa­lette inklu­sive Holz­struk­turober­flä­chen sowie zahl­rei­che Glas– und Griff-Varianten erwei­tern oft die Aus­wahl. Nach wie vor im Blick­punkt des Käu­fers: Kunst­stoff braucht nur geringe Pflege zur Werterhaltung.

Die Holz­haus­tür:

Holz ist ein war­mer und natür­li­cher Stoff, der jede Haus­tür zum Blick­fang macht. Holz lebt und atmet und gerade des­halb sollte eine Haus­tür auch gepflegt wer­den. Die Sicher­heit wird oft durch einen Stahl­kern erhöht. Ganz wich­tig ist bei Holz­haus­tü­ren, dass sie bestimmte Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen ver­tra­gen. Dem im Win­ter trennt die Haus­tür den war­men Innen­be­reich vom oft sehr kal­ten Außen­be­reich. In die­ser Situa­tio­nen dür­fen sich Haus­tü­ren nicht ver­zie­hen, denn dann ist auch die Wär­me­däm­mung beein­träch­tigt und im schlimms­ten Fall schließt die Tür nicht mehr richtig.

Die Alu­mi­ni­um­haus­tür:

Alu­mi­nium Haus­tü­ren, die mit einer Alu Fül­lung aus­ge­stat­tet sind, leis­ten einen gro­ßen Bei­trag zum Thema Ener­gie­spa­ren. Damit spa­ren Sie auf lange Sicht viel Geld. Opti­sche Maß­stäbe set­zen die Alu­mi­nium Haus­tü­ren ohne sicht­bare Flü­gel­rah­men (Flü­gel über­de­ckend innen und außen). Es gibt auch güns­ti­gere Vari­an­ten bei denen die Motiv­fül­lung vom Flü­gel­pro­fil genau ein­ge­fasst wird. Dabei ist nach innen die Tür etwas schma­ler, was aber von außen nicht ersicht­lich ist. Durch das Mate­rial sind Alu­mi­ni­um­haus­tü­ren extrem pfle­ge­leicht und haben eine sehr hohe Sta­bi­li­tät. Bei dem Design sind fast keine Gren­zen gesetzt und selbst Holz­de­kor sind bei eini­gen Vari­an­ten der Alu­mi­nium Haus­tür möglich.

Für wel­ches Mate­rial man sich end­gül­tig ent­schei­det, sollte man auch von den wei­te­ren Punk­ten abhän­gig machen. Diese wer­den im nächs­ten Teil ange­spro­chen! Zube­hör für Haus­tü­ren wer­den im letz­ten Teil besprochen.

Ihr Team von HaBeFa.de