Für Not­aus­gangs­tü­ren gel­ten unter ande­rem die Vor­ga­ben der DIN EN 179, aber was ist das über­haupt? Hier­bei han­delt es sich um Türen, in Räum­lich­kei­ten, die kei­nen öffent­li­chen Publi­kums­ver­kehr haben und deren Besu­cher mit der Funk­tion von Flucht­tü­ren ver­traut sind. Dazu könne auch Neben­aus­gänge von öffent­li­chen Gebäu­den zäh­len, da dort nicht das Publi­kum raus will. Bei zwei­flü­ge­li­gen Türen muss bei Betä­ti­gung zumin­des­tens der eine Tür­flü­gel geöff­net wer­den. Auf der Innen­sei­ter der tür muss ein Drü­cker bzw. eine Stoß­platte ange­bracht werden.

Wenn wir uns im Gegen­satz dazu die Panik­tü­ren anschauen, dann müs­sen wir uns mit der DIN EN 1125 auß­ein­an­der setz­ten. Diese türen kom­men über­all dort zum Ein­satz, wo die Flucht­tür ohne Vor­kennt­nis geöff­net wer­den muss. Das gilt für den Bereich in dem Publi­kums­ver­kehr auf­tritt. Bei­spiele dafür sind Kran­ken­häu­ser, Schu­len, Flug­hä­fen und Ein­kaufs­zen­tren. Dort muss ein hori­zon­ta­ler Stan­gen­griff oder eine Druckstange nach der Norm EN 1125 ange­bracht sein. Auch hier gilt bei einer zwei­flü­ge­li­gen Tür, das min­des­tens der Flü­gel sich öff­nen muss an dem ich den Panik­ver­schluss betä­tigt habe.

Wäh­rend man Not­aus­gangs­tü­ren nicht als Panik­tü­ren nut­zen kann, kann man aber Panik­tü­ren als Not­aus­gangs­tü­ren nut­zen. Als Flucht­tür bezeich­net man sowohl die Not­aus­gangs­tür, als auch die Panik­tür. Wie im ein­zel­nen Stan­gen­griff, Druckstange, Drü­cker und Stoss­platte aus­seh, dass sehen Sie in der nach­fol­gen­den Gra­fik.FluchtwegIhr Team von HaBeFa.de

Immer wie­der taucht die Frage auf was bedeu­tet DIN Link und DIN rechts? Oder wie bestimme ich was für einen Anschlag ich bei mei­ner Tür benö­tige? Eigent­lich ist das Thema kar nicht so dra­ma­tisch. Wenn Sie wis­sen wol­len was Sie bei einer Bestel­lung einer Tür ange­ben müs­sen, dann stel­len sie sich auf die Seite der alten Tür, wo sie die Bän­der (Schar­niere) sehen kön­nen. Befin­den sich die Bän­der auf der lin­ken Seite, dann han­delt es sich um DIN links. DIN links

Soll­ten die Bän­der auf der ande­ren Seite sein, dann haben Sie eine Tür mit einen Anschlag DIN rechts. Spä­tes­tens bei den Gra­fi­ken solle es Ihnen bei der nächs­ten Bestel­lung einer Brand­schutz­tür oder Haus­tür nicht mehr schwer fal­len, den rich­ti­gen Anschlag auszuwählen.  DIN rechts

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HaBeFa neue Widerstandsklassen Resistance class kleinIm Jahr 2011 wurde die DIN Norm DIN V ENV 1627 durch die DIN EN 1627 abge­löst. Damit wurde die Norm in Sachen Ein­bruch­schutz “euro­pä­isch”! Aus der Wider­stands­klasse (WK) wurde die Resis­tance Class (RC).

Die 6 Klas­sen wur­den nicht eins zu eins über­nom­men, da die Resis­tance Class stren­ger sind als die bis­he­ri­gen Wider­stands­klas­sen. Frü­her wur­den von der Poli­zei oft Türen mit WK1 nicht emp­foh­len. Durch die stren­gere Prü­fung, bei der neuen Ein­stiegs­klasse RC 1N, wer­den Ele­ment mit erhöh­ter Wider­stands­fä­hig­keit ein­ge­setzt. Die Klas­sen RC 1N und RC 2N wur­den bis­her nicht in Deutsch­land genutzt. Bei Türen und Fens­ter in die­ser Klasse wird das Glas nicht in die Prü­fung ein­be­zo­gen. Wir raten Ihnen gleich Türen der Klasse RC 1 oder RC2 ein­zu­bauen. Zu der Norm gibt es für alle Län­der einen natio­na­len Anhang. Der sich mit Schutz­be­schlä­gen, Schließ­zy­lin­der und Schlös­ser beschäftigt.

Ein­bruch­schutz funk­tio­niert nur dann, wenn den Ein­bre­chern keine ande­ren Wege nach innen offen ste­hen. Des­halb stellt die Norm Vor­ga­ben für die Wände auf. Min­dest­stärke & Min­dest­an­for­de­run­gen an die Druck­fes­tig­keit stei­gen mit dem Niveau der Schutz­klasse, Das gilt sowohl für Mau­er­werk als auch für Stahl­be­ton. Für die Ver­gla­sun­gen gilt, dass ihre Wider­stands­fä­hig­keit in höhe­ren Resis­tance Class höher sein muss als in den nied­ri­gen. Ein Bau­ele­ment der Klasse RC 4 bedarf Glas min­des­tens der Klasse P6B (nach EN 356) — in der RC 3 genügt ein P5A-Glas.

Geprüfte Bau­teile tra­gen ein ent­spre­chen­des Prüf­zei­chen. Die­ses nennt die „resis­tance class“ und bestä­tigt, dass das Bau­teil die erfor­der­li­che Prü­fung abge­legt hat. Viele Her­stel­ler las­sen sich frei­wil­lig über­wa­chen und doku­men­tie­ren so, dass sie Der Norm ent­spre­chend produzie­ren. Damit sie sich mit den neuen Klas­sen schnel­ler zurecht fin­den, haben wir eine Gegen­über­stel­lung WK und RC gemacht.

Sie kön­nen sich die nach­fol­gende Über­sicht auch als PDF Doku­ment runterladen.HaBeFa neue Widerstandsklassen Resistance class

Pro­dukte, wie Brand­schutz­tü­ren, Haus­tü­ren und auch Woh­nungs­ein­gangs­tü­ren, die die­ser Norm und Prü­fung ent­spre­chen, fin­den Sie natür­lich auch in unse­rem Shop auf HaBeFa.de.

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Die Norm defi­niert Wider­stands­klas­sen, Wider­stands­zei­ten (Zeit, die ein Pro­dukt einem Ein­bruch stand­hält), Täter­ty­pen und wei­tere Eck­da­ten. Die Wider­stands­klas­sen wer­den seit Sep­tem­ber 2011 mit „RC“ für „resis­tance class“ bezeich­net. Neu ein­ge­führt wurde die Wider­stands­klasse RC 2 N, die ledig­lich mit Stan­dard­fens­ter­glas aus­ge­führt wer­den kann. In Neu– und Umbau­ten erhält man durch den Ein­bau geprüf­ter ein­bruch­hem­men­der Fens­ter und Fens­ter­tü­ren sowie Türen nach EN 1627:2011 min­des­tens der Wider­stands­klasse RC 2 (N) einen guten Ein­bruch­schutz. Bei die­sen Fens­tern und Türen ist sicher­ge­stellt, dass es in der Gesamt­kon­struk­tion (Rah­men, Beschlag, Ver­gla­sung bzw. Tür­blatt, Zarge, Schloss und Beschlag) kei­nen Schwach­punkt gibt.

RC 1 N (neu)

Es wird ein zer­stö­rungs­freier Mani­pu­la­ti­ons­test mit Klein­werk­zeu­gen durch­ge­führt. Bau­teile der Wider­stands­klasse wei­sen einen Grund­schutz gegen Auf­bruch­ver­su­che mit kör­per­li­cher Gewalt wie Gegen­tre­ten, Gegen­sprin­gen, Schul­ter­wurf, Hoch­schie­ben und Her­aus­rei­ßen (vor­wie­gend Van­da­lis­mus) auf. Die Klasse wird ledig­lich mit Stan­dard­fens­ter­glas ausgeführt.

RC 2 N (neu)

Der Gele­gen­heits­tä­ter ver­sucht, zusätz­lich mit ein­fa­chen Werk­zeu­gen, wie Schrau­ben­dre­her, Zange und Keil, das ver­schlos­sene und ver­rie­gelte Bau­teil auf­zu­bre­chen. Ein direk­ter Angriff auf die ein­ge­setzte Ver­gla­sung ist nicht zu erwar­ten. Die Klasse wird ledig­lich mit Stan­dard­fens­ter­glas (d.h. ohne Sicher­heits­ver­gla­sung) ausgeführt.

RC 2 (alt WK 2)

Der Gele­gen­heits­tä­ter ver­sucht, zusätz­lich mit ein­fa­chen Werk­zeu­gen, wie Schrau­ben­dre­her, Zange und Keil, das ver­schlos­sene und ver­rie­gelte Bau­teil auf­zu­bre­chen.
RC 3 (alt WK 3)

Der gewohnt vor­ge­hende Täter ver­sucht zusätz­lich mit einem zwei­ten Schrau­ben­dre­her und einem Kuh­fuß, das ver­schlos­sene und ver­rie­gelte Bau­teil auf­zu­bre­chen.
RC 4 (alt WK 4)

Der erfah­rene Täter setzt zusätz­lich Säge­werk­zeuge und Schlag­werk­zeuge, wie Schlagaxt, Stemm­ei­sen, Ham­mer und Mei­ßel, sowie eine Akku-Bohrmaschine ein.
RC 5 (alt WK 5)

Der erfah­rene Täter setzt zusätz­lich Elek­tro­werk­zeuge, wie z. B. Bohr­ma­schine, Stich­säge oder Säbel­säge und Win­kel­schlei­fer mit einem max. Schei­ben­durch­mes­ser von 125 mm ein.
RC 6 (alt WK 6)

Der erfah­rene Täter setzt zusätz­lich leis­tungs­fä­hige Elek­tro­werk­zeuge, wie z. B. Bohr­ma­schine, Stich– oder Säbel­säge und Win­kel­schlei­fer mit einem max. Schei­ben­durch­mes­ser von 250 mm ein. Neben den Werk­zeu­gen ist auch die soge­nannte Wider­stands­zeit bei den  Wider­stands­klas­sen angegeben.

RC 2 = 3 Minu­ten
RC 3 = 5 Minu­ten
RC 4 = 10 Minu­ten
RC 5 = 15 Minu­ten
RC 6 = 20 Minuten

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Sie möch­ten Ihr Büro von den Mon­ta­ge­räu­men, Lager­räu­men oder ande­ren Räu­men wo Lärm ent­steht “abtren­nen”, dann soll­ten Sie sich über­le­gen eine Schall­schutz­tür ein­zu­bauen. Mit die­ser Tür gewähr­leis­ten Sie das der “Lärm” drau­ßen bleibt.

Aber wie laut ist eigent­lich laut?

Zur Ver­an­schau­li­chung fin­den Sie hier ein paar Wert, mit denen jeder etwas anfan­gen kann.

        0 dB Hörschwelle
      10 dB Blät­ter­rau­schen, nor­ma­les Atmen
      20 dB Flüs­tern, ruhi­ges Zim­mer, Rund­funk­stu­dio, ruhi­ger Garten
      30 dB Neben­stra­ßen­ge­räu­sche. Kühlschrankbrummen
      40 dB Leise Unterhaltung
      50 dB Nor­male Unter­hal­tung, Zim­mer­laut­stärke, Geschirrspüler
      60 dB Stress­grenze. Laute Unter­hal­tung. Walk­man, MP3-Player (Pegelbegrenzung)
      70 dB Büro­lärm, Haushaltslärm
      80 dB Star­ker Stra­ßen­lärm, Staub­sau­ger, Schreien, Kinderlärm
      90 dB Auto­hu­pen, LKW-Fahrgeräusche, Schnarchgeräusch
    100 dB Motor­rad, Kreis­säge, Press­luft­ham­mer, Dis­komu­sik, Okto­ber­fest­zelt 90 bis 105 dB(A)
    130 dB Schmerz­schwelle — Gehör­schä­di­gung mög­lich. Düsen­flug­zeug in gerin­ger Entfernung
    194 dB Höchst­mög­li­cher Schalldruck

Mit der Hör­mann HS 75 Schall­schutz­tür sind sie damit auf dem rich­ti­gen Weg. Bei der Hör­mann Stahl­tür — Schall­schutz­tür HS 75–1 han­delt es sich um ein ein­flü­ge­li­ges, schall­däm­men­des und ein­bau­fer­ti­ges Ele­ment was nach EN 20140–3 geprüft und nach EN ISO 717–1 bewer­tet ist. Die Eck­da­ten der Schall­schutz­tür kön­nen Sie nach­fol­gend nachlesen.

  • Tür­blatt dop­pel­wan­dig aus ver­zink­tem Mate­rial, 75mm dick,
  • 3-seitig gefälzt, Blech­di­cke 1 mm, Dickfalz
  • Ober­flä­che: ver­zinkt und grun­diert in Anleh­nung an RAL 9002 (Grauweiß)
  • Anschlag: DIN Links oder Rechts
  • Mit Anschlag­dich­tung (gegen Mehr­preis mit zusätz­li­chen absenk­ba­ren Boden­dich­tun­gen oder nur mit absenk­ba­ren Bodendichtungen)
  • Bän­der: 2 Kon­struk­ti­ons­bän­der mit Gleit­la­ger (war­tungs­frei), drei­di­men­sio­nal ver­stell­bar
  • Stahl– Siche­rungs­bol­zen:
    bis 1875mm Höhe= 1 Stück
    bis 2000mm Höhe= 2 Stück
    über Höhe 2000mm= drei Bolzen
  • Spezial-Eckzarge 3-seitig, 2mm dick, mit 3-seitiger Dich­tung und ange­schweiß­ten Mauer-Dübelankern.
  • Rauch­dicht nach DIN 18095 (gegen Auf­preis) mit zwei absenk­ba­ren Boden­dich­tun­gen und Obentürschließer
  • Alle ange­ge­be­nen Schall­dämm– Maße sind Laborwerte.
    Rechen­wert für das am Bau erreich­bare Schall­dämm– Maß: Labor­wert –5dB

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Umgangs­sprach­lich wer­den sol­che Türen auch Panik­tü­ren genannt. Das ist sach­lich nicht rich­tig, da Panik­tür­ver­schlüsse in der DIN EN 1125 gere­gelt sind. Die DIN EN 179 für Not­aus­gänge wird in Gebäu­den ange­wandt, wo kein öffent­li­cher Publi­kums­ver­kehr zu erwar­ten ist und die Anzahl der zu flüch­ten­den Per­so­nen gering ist und keine Panik ent­ste­hen kann. Die Per­so­nen sind mit dem Öff­nen der Flucht­tü­ren vertraut.

Funk­tion von Not­aus­gän­gen nach DIN EN 179
Zum Ein­satz kom­men spe­zi­elle Tür­schlös­ser (umgangs­sprach­lich auch Panik­schlös­ser genannt) und dazu pas­sende Tür­be­schläge (Klin­ken, Drü­ck­er­gar­ni­tu­ren). Diese Tür­schlös­ser las­sen es zu, dass sich der Not­aus­gang auch über die Klinke öff­nen lässt, auch wenn die Tür abge­schlos­sen ist.

Bei­spiele für Ein­satz­be­rei­che:

– Pri­vat­ge­bäude
– Neben­be­rei­che in Indus­trie­ge­bäu­den, Ver­wal­tun­gen, Ban­ken, Flug­hä­fen und Ein­kaufs­zen­tren die nicht öffent­lich zugäng­lich sind

Im Zwei­fel, ob es sich um einen Not­aus­gang nach DIN EN 179 oder um einen Flucht­weg nach DIN EN 1125 han­delt, sind immer die zustän­di­gen Archi­tek­ten bzw. Bau­äm­ter zu befragen.

Ein­satz­bei­spiel für einen Not­aus­gang nach DIN EN 179
An ein Gebäude ist eine zweite Treppe außen als so genann­ter zwei­ter Flucht­weg ange­baut und der Not­aus­gang wurde durch eine Not­aus­gangs­tür ver­schlos­sen. Im ers­ten Stock des Gebäu­des arbei­ten 12 Mit­ar­bei­ter. Allen Mit­ar­bei­tern wurde die Funk­tion des Not­aus­gan­ges erklärt. Ein öffent­li­cher Publi­kums­ver­kehr besteht nicht. Kommt es zum Bei­spiel im Erd­ge­schoss zu einem Brand, wer­den die Mit­ar­bei­ter über die ange­baute Außen­treppe aus dem Gebäude flüch­ten. Obwohl die Tür ver­rie­gelt ist, kann sie jeder­zeit über die Klinke geöff­net wer­den und die Mit­ar­bei­ter kön­nen sicher das Haus verlassen.

Das wäre z.B. in einer Dis­ko­thek aus fol­gen­den Grün­den nicht zuläs­sig.
1. Bei einer Dis­ko­thek han­delt es sich um ein Gebäude mit öffent­li­chem Publi­kums­ver­kehr.
2. Es ist nicht zu erwar­ten, dass alle Besu­cher mit der Funk­tion des Not­aus­gan­ges ver­traut sind.
3. Im Brand­fall wäre immer mit einer Panik zu rech­nen. Wenn aber eine grö­ßere Anzahl von Per­so­nen gegen die Tür drückt, kann auf­grund der hohen Rei­bungs­kräfte zwi­schen Schloss und Türz­arge die Klinke nicht mehr gedrückt wer­den. Der Flucht­weg bliebe ver­schlos­sen. In solch einem Fall müs­sen immer Panik­tür­ver­schlüsse nach DIN EN 1125 ein­ge­setzt werden.

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Wenn man sich mit Feu­er­schutz­tü­ren oder RS-Türen beschäf­tigt, so tau­chen immer wie­der die Begriffe T-30, T 60, T90 oder T 120 auf. Es geht in die­sen Fäl­len um die Feu­er­wi­der­stands­klas­sen bes­ser gesagt Brand­schutz­klas­sen nach DIN 4102. Die DIN 4102 (Brand­ver­hal­ten von Bau­stof­fen und Bau­be­stand­tei­len) ist die den Bau­ord­nun­gen zuge­ord­nete Norm, die den Brenn­bar­keits­grad von Bau­stof­fen & die Feu­er­wi­der­stands­fä­hig­keit von Bau­tei­len definiert.

Hier fin­den Sie hier eine kurze Erklä­rung der Worte:
Das T steht für die Nomen­kla­tur Tür / Klappe. Dabei kann es sich sowohl um eine Feuerschutztür/Brandschutzklappe als auch um eine RS-Tür/Rauchschutzklappe han­deln. Die Anzahl hin­ter dem Buch­sta­ben ist die im Prin­zip wich­tige Angabe. Hier­bei han­delt es sich um die Bezeich­nung in Minu­ten, wie lange die Tür oder Klappe im Brand­fall ihre Eigen­schaft erfüllt.

Wei­tere Bau­ele­mente bis auf Türen(T), die nach die­sen Ken­nun­gen auf­ge­teilt sind, sind
F: Wände, Decken, Gebäu­de­stüt­zen und –unter­züge, Trep­pen, Brand­schutz­ver­gla­sung.
G: Brand­schutz­ver­gla­sung oder Fens­ter­ele­ment. Jedoch kein Hit­ze­s­trah­lungs­schutz auf der brand­ab­ge­wand­ten Seite.
L: Lüf­tungs­ka­nal und Lüf­tungs­lei­tun­gen
E: Elek­tro­in­stal­la­ti­ons­ka­nal oder Instal­la­ti­ons­lei­tun­gen mit zuge­las­se­nem Norm­trag­sys­tem
I: Elek­tro­in­stal­la­ti­ons­ka­nal für Instal­la­ti­ons­lei­tun­gen (Brand­be­an­spru­chung von Innen nach Außen, kein zwin­gen­der Funk­ti­ons­er­halt)
K: Absperr­vor­rich­tun­gen in Lüf­tungs­lei­tun­gen
R: Rohr­ab­schot­tung, Rohr­durch­füh­run­gen
S: Schott, Kabel­brand­schott
W: Nicht­tra­gende Außenwände

T 30 — 30 Minu­ten — feu­er­hem­mend (Benen­nung)
T 60 — eine Stunde — hoch­feu­er­hem­mend
T 90 — 1,5 Stun­den — feu­er­be­stän­dig
T120 — 120 Minu­ten — hoch­feu­er­be­stän­dig
(Quelle: Wikipedia)

Immer wie­der fin­det man auch noch die Erklä­run­gen T30-1 oder T 30–2. Die Anzahl hin­ter dem Trenn­strich besagt nur, dass es sich ent­we­der um eine 1-flügelige oder 2-flügelige Feu­er­schutz­tür oder Rauch­schutz­tür handelt.

Dadurch wenn Sie nach einer zwei­flüg­li­gen Brand­schutz­tür suchen, die 60 Minu­ten hält, so müs­sen Sie auf die Bezeich­nung T60-2 ach­ten. T für Tür — 60 für die Minu­ten­an­gabe und –2 für zweiflüglig.

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